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KVT-Fastening Nachmontage durch direkt integrierte Fügetechnik vermeiden

Redakteur: Peter Königsreuther

Bei KVT-Fastening werden im Rahmen des JEC-World-2018-Auftritts in Paris die Chancen präsentiert, die sich durch den Einsatz von sogenannten Bighead-Verbindern eröffnen. Halle 6 am Stand E45.

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Keine Bohrungen mehr: Die direkte Integration der Bighead-Verbinder erfolgt bei einem Außenleuchtenhersteller nun bereits im Werkzeug. Das spart nicht nur Montagezeit und -kosten, wie der JEC-World-2018-Aussteller KVT-Fastening erklärt.
Keine Bohrungen mehr: Die direkte Integration der Bighead-Verbinder erfolgt bei einem Außenleuchtenhersteller nun bereits im Werkzeug. Das spart nicht nur Montagezeit und -kosten, wie der JEC-World-2018-Aussteller KVT-Fastening erklärt.
(Bild: Bighead)

Ein Hersteller von Außenleuchten für erschwerte Einsatzbedingungen auf Bohrinseln und im maritimen Bereich konnte mit Bighead die Qualität seiner Produkte verbessern und die Fertigungsabläufe optimieren, sagt KVT. Denn bisher war die Herstellung der aus dem Faserverbundwerkstoff SMC (Sheet Moulding Compound) gegossenen Lampengehäuse relativ aufwendig: Nach der Aushärtung des Materials mussten zwei Bohrungen eingebracht und Gewindeeinsätze aus Metall eingeklebt werden. Anschließend wurden die Bereiche gegen das Eindringen von Feuchtigkeit aufwändig abgedichtet, erklärt KVT. Das erhöhte nicht nur den direkten Produktionsaufwand, sondern erforderte auch regelmäßige Nachkontrollen der Dichtungsleistung über den gesamten Lebenszyklus der IP-zertifizierten Leuchten.

SMC-Teile günstiger und hochwertiger montieren

Die Konstrukteure von Bighead schlugen, wie es weiter heißt, dafür eine günstigere und vor allem qualitativ hochwertigere Lösung vor. Und zwar die Integration der Bigheads bereits während des Fertigungsprozesses des Gehäuses. Weil so die Bohrungen entfallen können, bleibt die Faserverbundstruktur unbeschädigt und die Stabilität des Bauteils erhöht sich, so KVT. Das führt außerdem dazu, dass sämtliche Abdichtungsarbeiten sowie Nachkontrollen unnötig sind, und so erhebliche Kosten- und Zeiteinsparungen bedeutet, sowie zu einer höheren Produktqualität führt.

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Der Hersteller der Außenleuchten setzt auf SMC, weil aus diesem glasfaserverstärkten Kunststoff auf duroplastischer Harzbasis – im Prinzip ein GFK – relativ schnell und formflexibel Bauteile spritzgegossen werden können, die mit einer hohen Witterungsbeständigkeit und Schlagfestigkeit überzeugen, wie KVT erklärt. Für den speziellen Anwendungsfall konzipierte Bighead, wie es weiter heißt, in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden einen individuellen Befestiger, weil sich die bis dato existierende Standardvariante nur unter großem Aufwand in das dafür vorgesehene SMC-Spritzgießwerkzeug damit hätte verwenden lassen.

Gute Ideen vom Konzept bis zur Serie

Im Rahmen der Produkt- und Prozessoptimierung entwickelten die Verbindungsspezialisten von Bighead darüber hinaus ein dazu passendes Werkzeug, das sich einfach in die SMC-Maschine integrieren ließ, so KVT. Dieses halte die Befestiger während des Spritzgießens nicht nur präzise an den richtigen Stellen fest, sondern erlaube anschließend auch die problemlose Entnahme des fertigen Bauteils sowie die einfache Neubestückung für den nächsten Spritzgießzyklus. Diese Lösung stellt für den Kunden nun den Idealfall dar, wie KVT betont, und das wäre ohne das Know-how von Bighead und die konzeptionelle Flexibilität der Befestiger nicht möglich gewesen.

Sowohl das Bighead-Element wie auch das Haltewerkzeug und das fertige SMC-Gehäuse wurden zunächst im Labor und anschließend am Einsatzort auf Herz und Nieren getestet, führt KVT weiter aus. Nach den durchgängig positiven Ergebnissen habe man die Produktion in den angeforderten Stückzahlen problemlos in Angriff nehmen können. Wie alle anderen Bighead-Befestiger aus Verwood in Großbritannien, werde jede Charge stichprobenartig getestet. Sämtliche Prüfergebnisse werden gemäß dem vom Hersteller angewandten Qualitätsmanagementsystem nach Norm ISO9001:2008 für eine lückenlose Rückverfolgbarkeit dokumentiert, so KVT.

Über 400 Standard-Bigheads soll es geben.

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