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Ausbildung

Nachwuchsveranstaltung als Recruitingmaßnahme

| Redakteur: Melanie Krauß

15 Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren haben an der Nachwuchsveranstaltung „Do it!“ von Optima teilgenommen. Das Unternehmen will den Jugendlichen Kenntnisse aus Programmierung, Physik und Maschinenbau vermitteln.

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Mit einem 3D-Drucker stellen die Jugendlichen Bauteile her, die sie dann montieren.
Mit einem 3D-Drucker stellen die Jugendlichen Bauteile her, die sie dann montieren.
(Bild: Optima packaging group GmbH )

Die technischen Unterrichtsangebote in den Schulen sollen damit ergänzt und das Interesse der Jugendlichen an technischen Berufen gefördert werden. „Unser Ziel ist, die Jugendlichen mit Technik in Berührung zu bringen und sie zu einer Karriere bei Optima zu motivieren“, sagt Dr. Georg Pfeifer, der dieses und weitere Nachwuchs-Events bei Optima ins Leben gerufen hat. Durch die demografische Entwicklung sei es für das Unternehmen von großer Bedeutung, Nachwuchsveranstaltungen, Makeathons und Robotik AGs anzubieten. Deshalb finde „Do it!“ nun bereits zum dritten Mal statt.

Mit Unternehmen kämen Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren kaum in Berührung, doch gerade in diesem Alter müssten wichtige Entscheidungen getroffen werden. „Der Einblick bei Optima, die Möglichkeit, vieles selbst auszuprobieren und erleben zu können, zu basteln und Dinge zu erschaffen, soll das Berufsspektrum der Jugendlichen erweitern und ihnen die Entscheidung erleichtern“, sagt Pfeifer.

Programmieren lernen mit dem Computer-Baukasten

Erstmals im Programm ist „Calliope“, eine Art Computer-Baukasten, mit dem Kinder das Programmieren lernen. Mit vorgegebenen Befehlen und wenigen Klicks lassen sich eigene Programme entwickeln und selbstgebaute Roboter steuern. Darauf baut „Codino“ auf, eine vereinfachte Programmieroberfläche, angelehnt an die Programmiersprache „C“.

Mit den entwickelten Programmen steuern die Jugendlichen Bewegungsmelder, Alarmanlagen, LEDs und LCD-Displays. Vorbereitet werden die Jugendlichen damit auf elektrotechnische Berufe und IT-Berufe. „Wenn am Ende alles funktioniert, ist das ein tolles Gefühl“, resümiert einer der Jugendlichen. Ebenfalls neu ist „Gravitrax“, ein interaktives Kugelbahnsystem, mit dem sich aus verschiedenen Bausteinen und Schienen unter Nutzung physikalischer Gesetze Streckenverläufe realisieren lassen.

„Auf spielerische Art und Weise etwas über Technik zu lernen, gefällt mir sehr“, sagt Teilnehmer Paul Bernhard. Der Zusammenbau eines 3D-Druckers gehörte zu seinen Highlights. Andere Jugendliche ermuntert er zu einer Teilnahme.

Unterstützt wird Optima bei diesem Projekt von Robotics Erlangen e.V., einem studentischen Verein der Universität Erlangen-Nürnberg. Auch 2020 soll „Do it!“ wieder angeboten werden. Dann will das Unternehmen noch mehr Mädchen für die Nachwuchsveranstaltung gewinnen.

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