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Werkzeugbeschichtung Neuartige Anlagen beschichten Werkzeuge wirtschaftlicher

| Redakteur: Stéphane Itasse

Mit einer völlig neuen Beschichtungsanlage und einem Upgrade für das Flaggschiff kommt der Schweizer Hersteller Platit auf die Messe Metav vom 23. bis 27. Februar in Düsseldorf.

Die kleine PVD-Beschichtungsanlage Pi111+ kann für Schleifer den Gang zum Lohnbeschichter ersparen.
Die kleine PVD-Beschichtungsanlage Pi111+ kann für Schleifer den Gang zum Lohnbeschichter ersparen.
(Bild: Platit)

Nach der Großanlage Pi1511 für Umformwerkzeuge im Jahr 2015 bringt der Produzent von PVD-Beschichtungsanlagen Platit mit der Pi111+ eine kleine Beschichtungsanlage für die kleinen Schleifer auf den Markt. Sie enthält eine neue Generation der rotierenden Kathoden (LARC+). Sie werden gepulst gesteuert und beherbergen ein neuartiges Magnetfeld-System. Die wichtigsten Vorteile für den Anwender sind die hohen Abscheideraten und die niedrigen Targetkosten. Laut Herstellerangaben wird die Pi111+ als eigene Beschichtungsanlage bei Lohnbeschichtungskosten von mehr als 150.000 Euro wirtschaftlicher als der Gang zum traditionellen Beschichtungsservice.

Flexible PVD-Beschichtungsanlage arbeitet dank Upgrade schneller

Die Pi411 ist nach Auskunft von Platit die flexibelste PVD-Beschichtungsanlage der Welt. Auf der Messe wird sie mit einem neuen Upgrade präsentiert. Das Ergänzungspaket dient schnelleren Prozesse mithilfe von neuen Leichtgewicht-Karussellen und –Halterungen, zusätzlichen Wasser-Vorheizern, erhöhter Plasmareinigungseffizienz und optimierten Beschichtungsprozessen.

Bildergalerie

Neben den konventionellen ARC-Schichten, wie AlTiN oder AlCrN bietet die Pi411 eine Reihe von neuen Triple- und Quad-Schichten zum Beispiel für die Hartzerspanung und zum Bohren, als Konkurrenz zu CVD-beschichteten Wendeschneidplatten oder eine neue Universalschicht.

Platit auf der Metav 2016: Halle 14, Stand B31

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