Suchen

L&R Kältetechnik auf der Fakuma 2017

Neuartige Kältetechnik soll Kunststoffverarbeiter „heiß“ machen

| Redakteur: Peter Königsreuther

Auf der Fakuma wird L&R Kältetechnik eine Erweiterung des Programms für kunststoffverarbeitende Player vorstellen. Diese zeigen die effiziente Erzeugung von Kälte und eine saubere Wasseraufbereitung. Halle A5, Stand 111.

Firmen zum Thema

Das MHP-System, das L&R Kältetechnik auf der Fakuma 2017 präsentiert, trägt seinen Reaktor als zentrale Komponente und besteht aus relativ wenigen Bauteilen, so der L&R. Deshalb genüge zur stets einwandfreien Funktion ein nur minimaler Wartungsaufwand.
Das MHP-System, das L&R Kältetechnik auf der Fakuma 2017 präsentiert, trägt seinen Reaktor als zentrale Komponente und besteht aus relativ wenigen Bauteilen, so der L&R. Deshalb genüge zur stets einwandfreien Funktion ein nur minimaler Wartungsaufwand.
(Bild: L&R Kältetechnik)

Ergänzend zu den immer individuell projektierten Kälteanlagen, die sich durch eine hohe Energieeffizienz auszeichnen, bietet L&R jetzt auch Wasseraufbereitungsanlagen für Kältekreisläufe an, die nach einem patentierten, rein physikalischen Prinzip arbeiten, wie es heißt. Der Anlass für diese Art von Programmerweiterung sei die starke Nachfrage von Kälteanlagenbetreibern, deren Kühlsysteme im offenen Kreislauf fahren. Gemäß der VDI-Richtlinie 2047 („Hygiene bei Rückkühlwerken“) müssen sie Vorsorge gegen den Eintrag von Keimen und anderen Verunreinigungen treffen. Die marktüblichen Systeme seien jedoch relativ aufwändig gestaltet, sowohl im Aufbau als auch im Service, weil bei diesen außerdem kontinuierlich biozide Chemikalien zugeführt werden müssten.

Physik macht Bazille & Co. den Garaus

Deshalb hat L&R verschiedene Ansätze evaluiert und das patentierte, rein physikalische MHP-System als dasjenige Verfahren identifiziert, das, wie es weiter heißt, die spezifischen Anforderungen der Wasseraufbereitung in offenen Kühlkreisläufen am besten erfüllt. Die Kernkomponente dienr MHP-Anlage ist laut L&R ein Reaktionsbehälter, der dem Prinzip eines Zyklotrons folgt. Eine Druckpumpe fördert dabei das aufzubereitende Wasser in diese Reaktionskammer, die darauf extrem hohe Zentrifugal- und Zentripetalkräfte wirken lässt. Zusätzlch entwickelten und wirkten sich hohe Scher- und Reibungskräfte sowie ein Unterdruck und Kavitationseffekte (Blasenbildung und deren Implosion) aus. Durch die Kombination dieser sehr starken physikalischen Kräfte werden Bakterien und andere Verunreinigungen mit komplexer Molekülstruktur förmlich aufgerissen und zerstört. Übrig bleiben Bakterienfragmente, die durch sogenannte Kaltoxidation, die in einem Parallelprozess stattfindet, eliminiert und über Filter aus dem Kreislauf abgeschieden werden.

Bildergalerie

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 44821956)