Suchen

Solidworks World 2017

Neue 3D-Drucker-Serie für Rapid Prototyping

| Redakteur: Simone Käfer

Stratasys hat seine FLM-basierte Serie F123 auf der Solidworks World von Dassault Systèmes vorgestellt, wie unsere Redakteurin vor Ort, Stefanie Michel, berichtet. Die 3D-Drucker sollen sowohl für erfahrene Design-Teams als auch für Benutzer mit geringer 3D-Druck-Erfahrung geeignet sein.

Firmen zum Thema

Die Drucker der F123-Serie von Stratasys sind netzwerkfähig, der Druckfortschritt kann mit Mobilgeräten überwacht werden.
Die Drucker der F123-Serie von Stratasys sind netzwerkfähig, der Druckfortschritt kann mit Mobilgeräten überwacht werden.
(Bild: Stefanie Michel, MM)

Vornehmliches Merkmal der F123-Serie ist, dass sie den Prototypingprozess abbilden, von der Konzeptüberprüfung über die Designvalidierung bis zur Funktionsprüfung. So können Produktdesigns nach dem Test direkt freigegeben werden. Das verkürzt die Vorlaufzeiten.

Die meisten Schritte werden über den Touchscreen eingegeben. Die Drucker der F123-Serie sind netzwerkfähig, der Druckfortschritt kann mit Mobilgeräten überwacht werden. Das Material lässt sich schnell und einfach einsetzen und austauschen, so Stratasys.

3D-Drucker arbeiten mit PLA, ASA, ABS und PC/ABS

Die Maschinen sind in drei verschiedenen Modellen mit Bauräumen von 25,4 bis 35,56 cm erhältlich.Sie unterstützen maximal vier verschiedene Materialien in zehn verschiedenen Farben. Beispielsweise lassen sich mit dem neuen Schnellentwurf-Modus Konzeptprototypen auf Basis von PLA-Material recht schnell zu geringen Teilekosten herstellen. Leistungsfähiges ASA und ABS eignen sich für die Herstellung robuster, stabiler und reproduzierbarer Teile. Widerstandsfähige und stoßfeste Teile lassen sich mit technischem PC/ABS-Material erzeugen.

Die neue Stratasys-Serie richtet sich an Produktdesign-Teams, Industriedesigner, Entwickler, Ingenieure, Studierende und Lehrpersonal, die auf der Suche nach einer Rapid-Prototyping-Lösung sind. Die 3D-Drucker arbeiten nach dem Schmelzschichtverfahren, Fused Layer Modeling (FLM). Stratasys bezeichnet diese Technik als FDM (Fused Deposition Modeling).

Add-in für Solidworks in Stratasys-Druckern

Stratasys kündigt zudem ein Grab-CAD-Print-Add-in für Solidworks an. Damit können Benutzer Einschätzungen zu 3D-Druckteilen für verschiedene Stratasys-Systeme abgeben, ohne die Solidworks-Umgebung zu verlassen. Sie haben Zugang zur gesamten Community der Design- und Entwicklungsexperten das CAD-Unternehmens.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 44512832)