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Letzte Meile

Neue DHL-Studie: Diese Trends prägen die letzte Meile

| Redakteur: Sebastian Hofmann

DHL hat untersucht, welche Entwicklungen die letzte Meile in den nächsten Jahren prägen werden.
DHL hat untersucht, welche Entwicklungen die letzte Meile in den nächsten Jahren prägen werden. (Bild: DHL)

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DHL und Euromonitor haben in einer neuen Studie die vier wesentlichen Trends für die Zustellung an Endkunden in Ballungsgebieten ermittelt. Höhere Kundenanforderungen an Lieferzeit und -komfort spielen dabei ebenso eine Rolle wie die zunehmende Automatisierung.

In ihrer neuen Studie „Shortening the Last Mile“ identifizieren DHL und das Meinungsforschungsunternehmen Euromonitor die wichtigsten Entwicklungen im Bereich der letzten Meile. Das Ergebnis: Im Zuge der steigenden Urbanisierung wird die Zustellung an Verbraucher immer komplexer aber auch ausschlaggebender für den Erfolg von E-Commerce-Unternehmen. Bis 2030 werden voraussichtlich noch einmal über 600 Mio. Menschen mehr in Ballungsräumen leben als heute. Zeitgleich ermöglichen neue Technologien unterschiedliche disruptive Neuerungen und eine deutliche Verbesserung des Serviceangebots.

„Die letzte Meile entwickelt sich zu dem entscheidenden Faktor der E-Commerce-Lieferkette“, unterstreicht Katja Busch, Chief Commercial Officer bei DHL. „Unternehmen werden gezielte Strategien entwickeln müssen, um in diesem Bereich wettbewerbsfähig zu bleiben.“ Das gelte nicht nur für den Transport an sich, sondern auch für das gesamte Bestandsmanagement.

Diese Entwicklungen müssen Logistiker(innen) im Blick haben

Folgende zentrale Trends haben DHL und Euromonitor in Ihrer Untersuchung identifiziert:

  • 1. Die lokalisierte Lieferung: Konsumenten sind heute bereit, für die beschleunigte Paketzustellung auch mehr zu bezahlen. Als Reaktion auf diesen Bedarf werden Zustellnetzwerke heute immer regionaler aufgestellt. Das Ziel: Lokale Liefernetzwerke sollen die Flexibilität und die logistischen Knotenpunkte schaffen, die es zur Straffung und Kürzung der letzten Meile braucht.
  • 2. Flexible Zustellnetze: Abnehmer erwarten zunehmend, dass sie selbst auswählen können, wann, wo und wie die Zustellung ihrer Pakete abläuft. Flexible und agile Logistikkonzepte etwa in Form von Paketstationen oder Paketshops sind eine Antwort auf diese Nachfrage.
  • 3. Die saisonale Logistik: In den letzten Jahren lässt sich vermerkt beobachten, dass vormals eher regional begangene Feiertage zunehmend auch globalen Anklang finden. Zu Weihnachten, dem Muttertag oder dem Valentinstag gesellen sich neuerdings beispielsweise der Black Friday und der Cyber Monday. Für den E-Commerce-Sektor sind diese Anlässe eine vielversprechende Chance, überdurchschnittlich hohe Umsätze zu erzielen. Gleichzeitig stehen sie jedoch vor einer Herausforderung: Auch zu besonders geschäftigen Zeiten erwarten die Abnehmer eine fehlerfreie und zeitnahe Lieferung ihrer Waren.
  • 4. Neue Technologien: Das Aufkommen neuer innovativer Technologien ist die Grundlage für viele der genannten Entwicklungen. Cloud Computing, die Künstliche Intelligenz, Blockchain und das Internet of Things tragen intensiv zur Automatisierung im Transport- und Zustellungswesen bei.
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