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Kurze Taktzeit

Neue Flexibilität beim Fügen und Laserschweißen

| Redakteur: Rebecca Vogt

Emag präsentiert auf der EMO Hannover 2017 unter anderem die Produktionslösung ELC 160 HP. Diese ist speziell für den Einsatz bei der Verarbeitung von Schaltrad und Kupplungskörper gedacht. Mit ihr lassen sich mehrere Prozessschritte zu einem gut getakteten System verbinden. Außerdem liegt der Fokus auf dem Thema Usability in der Industrie 4.0.

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Die ELC 160 HP ist laut Emag die ideale Lösung mit der ständig wechselnde Lose bei der Produktion von Getriebebauteilen effizient verarbeitet werden können.
Die ELC 160 HP ist laut Emag die ideale Lösung mit der ständig wechselnde Lose bei der Produktion von Getriebebauteilen effizient verarbeitet werden können.
(Bild: Emag)

Die Produktionslösung ermöglicht das Fügen (Aufpressen) des Kupplungskörpers, das induktive Vorwärmen (falls werkstofftechnisch erforderlich) sowie das Verbinden der Einzelteile per Laserstrahl. Da die Prozesse parallel an vier Stationen ablaufen, beträgt die Taktzeit laut Emag zum Teil weniger als 10 Sekunden.

Außerdem erlaubt die ELC 160 HP ein automatisches Umrüsten der Vorrichtungen für unterschiedliche Gangstufen. So lasse sich der komplette Rädersatz eines Getriebes vollkommen rüstfrei im One-Piece-Flow produzieren.

Neue Lösungen für wachsende Zahl von Getriebestufen

„Zum Beispiel für die Hersteller von Doppelkupplungs-Getrieben oder Hybrid-Systemen ist diese Technologie hochinteressant, denn die wachsende Zahl von Getriebestufen verlangt nach neuen Lösungen, mit denen ständig wechselnde Lose effizient verarbeitet werden“, erklärt Emag-Geschäftsführer Dr. Andreas Mootz.

Vorhersagbare und vollständig steuerbare Produktion

Auf der EMO Hannover 2017 steht bei Emag (Halle 17, Stand C31) außerdem das Thema Industrie 4.0 im Fokus. Das Ziel sei eine ganzheitlich steuerbare, vorhersagbare und überwachte Produktion. Die Produktionsdaten der Maschinen böten viele Möglichkeiten, um zentrale Prozesse mithilfe von passgenauen Software-Tools zu verbessern:

Mit Multi-Machine-Monitor sei es zum Beispiel möglich, verschiedene Maschinen von zentraler Stelle aus per Tablet oder PC zu kontrollieren und ihre Produktion zu optimieren. Die Software EC Data garantiere, dass der Herstellungsprozess eines Werkstücks jederzeit zurückzuverfolgen sei. Und Machine Status biete eine detaillierte Analyse der Maschine und der Werkzeuge im Einsatz.

Usability steht im Vordergrund

„Wir zeigen auf der EMO noch weitere Lösungen und machen deutlich, wie wirkungsmächtig diese Ansätze im Zusammenspiel sind“, erklärt Rainer Seitz, Leiter Softwareentwicklung & IoT bei Emag. „Auf der anderen Seite legen wir sehr viel Wert darauf, diese Tools zu vereinheitlichen. Der Kunde soll die Module schnell erfassen und verstehen können. Die Usability wird so deutlich einfacher. Genau dieses Thema ist ein Schwerpunkt unserer Präsentation.“

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