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Bildverarbeitung Neue Gerätegeneration mit App-basierter Bildverarbeitung

| Redakteur: Udo Schnell

Mit einer neuartigen Generation Vision-App-basierter Sensoren und Kameras will IDS unter anderem den Wechsel zwischen Bildverarbeitungsaufgaben vereinfachen. Anwender können sich demnach zum einen eine passende Vision-App auswählen, zum anderen steht ihnen ein Entwicklungskit zu Verfügung, mit dem sie einfach eine individuelle App selbst entwickeln können.

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Durch Wahl der passenden Vision-App ist es mit Sensoren wie IDS NXT Vegas möglich, schnell und einfach zwischen Bildverarbeitungsaufgaben zu wechseln.
Durch Wahl der passenden Vision-App ist es mit Sensoren wie IDS NXT Vegas möglich, schnell und einfach zwischen Bildverarbeitungsaufgaben zu wechseln.
(Bild: IDS)

Messtechnik – us. Mit IDS NXT stellt IDS nach eigenen Angaben eine neuartige Generation Vision App-basierter Sensoren und Kameras vor. Sie seien in der Lage, Aufgaben autonom auszuführen oder können mit vorverarbeiteten Daten PC-Anwendungen unterstützen.

Die neue Gerätegeneration ist so wandlungsfähig wie ein Smartphone, führt das Unternehmen aus. Anwender bestimmen durch die Auswahl der passenden Vision-Apps schnell und flexibel, welche Bildverarbeitungsaufgabe erfolgen soll. Es sei somit nicht mehr notwendig, verschiedene Vision-Sensoren einzusetzen.

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IDS Imaging Development Systems stellt mit den Geräten zugleich auch ein passendes Entwicklungskit zur Verfügung. Das ermögliche es Anwendern, Vision-Apps in wenigen Schritten selbst zu erstellen und diese ähnlich einfach wie bei einem Smartphone auf IDS NXT Sensoren oder Kameras zu installieren und auszuführen. So lassen sich maßgeschneiderte Lösungen für individuelle Aufgabenstellungen sehr einfach realisieren, heißt es weiter.

Der Anwender entscheide damit beispielsweise, ob IDS-NXT-Geräte Codes oder Schriftzeichen lesen, Gesichter oder Nummernschilder erkennen oder ob sie Objekte finden, vermessen, zählen oder identifizieren sollen.

Den Auftakt der neuen Gerätegeneration bildet IDS NXT Vegas. Das Modell ist mit einem lichtempfindlichen 1,3 Megapixel CMOS-Bildsensor und einer integrierten LED-Beleuchtung ausgestattet. Ein TOF-Sensor misst millimetergenau die Abstände zu Objekten. Dadurch erkennt er eigenständig Abstandsänderungen und kann darauf triggern. Die integrierte, verschleißfreie Flüssiglinse mit Autofokus justiert in Millisekunden nach und liefert dem System auch bei variablen Objektabständen immer scharfe Bilder, führt das Unternehmen aus.

Der Vision App-basierte Sensor verfügt laut IDS zudem bereits über ein integriertes Halcon. Mittels eines kontrastreichen, sehr gut ablesbaren OLED-Displays und eines Folientasters mit One-Button-Bedienung könne jederzeit der Gerätestatus oder die Netzwerkeinstellungen abgerufen werden.

Die Möglichkeit beliebige Vision Apps zu installieren, schaffe universelle Einsatzmöglichkeiten in zahlreichen Anwendungsgebieten, beispielsweise in der optischen Qualitätssicherung, als Analysegerät in der Medizintechnik, bei Überwachungsaufgaben durch Gesichtserkennung oder Fahrzeug- und Personenzählung. Mit dem HTTP-basierten Restful-Webservice ist der Sensor den Angaben zufolge auch im industriellen SPS-Umfeld einsetzbar und durch das RS-232 Interface findet er mit Hilfe unterschiedlicher Gateways zahlreiche weitere Kommunikationspartner.

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