Automation

Neue Geräteserien zur Objekterkennung und -vernetzung

| Redakteur: Gary Huck

Turck stellt zwei Geräteserien aus den Bereichen Sensorik und Interface vor. Diese umfassen Miniatursensoren für enge sowie dunkle Räume und Interfacegeräte für nicht eigensichere Signale.

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Die Sensoren der VS8-Baureihe von Objekte von einer Größe von 0,5 mm erkennen.
Die Sensoren der VS8-Baureihe von Objekte von einer Größe von 0,5 mm erkennen.
(Bild: Turck)

Die Sensoren der Baureihe VS8, die in Kooperation mit Banner Engineering entwickelt wurden, sollen mit Abmessungen von 21,1 mm × 14.6 mm × 8 mm halb so groß wie eine Streichholzschachtel sein. Sie sind mit rotem Laser sowie roter oder blauer Sende-LED erhältlich und können als Einweg- oder Reflexionslichtschranke mit fester oder variabler Hintergrundausleuchtung eingesetzt werden, heißt es vom Hersteller. Die Varianten mit rotem Laser sollen vielfarbige Ziele und Gegenstände mit einer Größe von 0,5 mm erkennen können. Mit den Geräten mit blauen LED ließen sich Ziele mit dunklen sowie reflektierenden Oberflächen und transparente Objekte ohne Reflektor detektieren.

Vereinfachte Programmierung

Seitliche Löcher gewährleisten laut Turck eine einfache Montage in neuen oder bereits bestehenden Anlagen. Eine mögliche Schwalbenschwanznut-Montage erlaube ein Kippen oder Schwenken der Geräte um 10° zur nachträglichen Justierung. Die Remote-Teach-Option vereinfache außerdem die Programmierung der Sensoren .

Die Interfacegeräte der IM12-Familie können aufgrund ihrer Breite von 6 mm platzsparend eingebaut werden.
Die Interfacegeräte der IM12-Familie können aufgrund ihrer Breite von 6 mm platzsparend eingebaut werden.
(Bild: Turck)

Die Interfacegerätefamilie mit der Bezeichnung IM12 biete die Leistungen der IMX12-Familie für Applikationen mit nicht eigensicheren Signalen. Aufgrund ihrer Breite von 6 mm ließen sie sich außerdem platzsparend verwenden. Die Modelle sollen digitale und analoge Signale von Feldgeräten wie Temperatur oder Drehzahl erfassen und verarbeiten. Turck gibt an, dass die Baureihe eine hohe Investitionssicherheit mit sich bringt und zum Einsatz in funktional sicheren Schaltkreisen bis SIL2 zertifiziert ist.

Die computerparametierbaren Varianten der Serie könnten über IO-Link, Pactware oder andere Field-Device-Tool-(FDT-)Frameworks angesprochen werden. Eine Hutschienenspeisung via Powerbridge sei bei allen IM12-Geräten möglich. Kunden, die sowohl IM12-Varianten als IMX12-Varianten verwenden, können sie mechanisch, elektrisch und softwareseitig einheitlich montieren, verdrahten und in Betrieb nehmen, heißt es von Turck.

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