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Concept Laser

Neue Maschinenarchitektur spart Zeit

| Redakteur: Simone Käfer

Basisgedanke der neuen Anlagenarchitektur von Concept Laser: Entkoppelung von Handling- und Prozesseinheit.
Basisgedanke der neuen Anlagenarchitektur von Concept Laser: Entkoppelung von Handling- und Prozesseinheit. (Bild: Concept Laser)

Auf der Formnext Mitte November 2016 wird Concept Laser seine neue Maschinenarchitektur vorstellen. Das Konzept mit komplett modularer Anlagentechnik soll ebenso wie das dahinter stehende Serienproduktionsszenario der „AM Factory of Tomorrow“ in allen Details dem Fachpublikum präsentiert werden.

Zukünftig gibt es alleinstehende Prozessstationen für den Bauprozess mit einem Bauraum von 400 × 400 × >400 mm³, die über ein bis vier Lasersysteme in Multilasertechnik von 400-W- bis 1000-W-Laserquellen verfügen. Hinzu kommt ein neuer Zweiachsen-Beschichtungsprozess, der es erlaubt, die Rückfahrt des Beschichters parallel zur Belichtung durchzuführen. Dies führt zu einer wesentlichen Zeitersparnis beim Beschichtungsprozess, verspricht der Hersteller Concept Laser.

Des weiteren biete die künftige Maschinenarchitektur ein automatisiertes Werkzeugwechselsystem, wie in der CNC-Maschinentechnik, das eine hohe Flexibilität sowie Zeitvorteile beim Rüsten der Maschine verspreche und den manuellen Eingriff des Bedieners reduziere. Für Aufrüst- und Abrüstvorgänge gibt es räumlich getrennte, autarke Handling-Stationen. Dies ermögliche Nutzfenster bis hin zum Ideal einer 24/7-Verfügbarkeit der Anlagentechnik.

Ebenso ist ein automatisierter Materialfluss ein weiteres Alleinstellungsmerkmal. Dafür werden geschlossene Module für Transport und Materialbereitstellung an den Prozessstationen verwendet. Dies und die Entkoppelung von Prozess und Handling vereinfachen jede Produktionsaufgabe. Der Gedanke dahinter: Parallel, statt sequenziellsoll zu einer Steigerung der Verfügbarkeit und einer Minimierung der Stillstandszeiten führen.

Doch der Grundgedanke der „AM Factory of Tomorrow“ geht sogar über diesen Ansatz hinaus und sieht auch eine Vernetzung mit klassischen Fertigungsmethoden vor, beispielsweise beim Post Processing der Bauteile. Die Umsetzung des Industrie-4.0-Gedankens sowie die von den Anwendern geforderte Anlagenlösung zur wirtschaftlichen Serienfertigung metallischer Bauteile werden konsequent umgesetzt.

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