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Hannover Messe 2017

Neue Materialien für die Polyjet-Technik

| Redakteur: Simone Käfer

Die 3D-Drucker-Serie F123 ist zum ersten Mal auf einer deutschen Messe zu sehen. Außerdem bringt Stratasys neue Materialien für seine Polyjet- und FDM-Technik nach Hannover mit.

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Der Fortus 450mc von Stratasys druckt Werkzeuge, Betriebsmittel und Vorrichtungen sowie fertige Produktionsteile. Auf der Hannover Messe zeigt Stratasys zudem neue Materialien für Polyjet-Anwendungen.
Der Fortus 450mc von Stratasys druckt Werkzeuge, Betriebsmittel und Vorrichtungen sowie fertige Produktionsteile. Auf der Hannover Messe zeigt Stratasys zudem neue Materialien für Polyjet-Anwendungen.
(Bild: Stratasys)

Die F123-Serie ist ein All-in-One-System von Stratasys. Von der Konzeptüberprüfung über die Designvalidierung bis zur Funktionsprüfung hat sie alles an Bord. Die 3D-Drucker der Serie sind sinnvollerweise kompatibel mit der Print-Software Grab-CAD des gleichen Herstellers.

Gummiartiges Nylon, karbonfaserverstärkt

Für Polyjet-Verfahren hat Stratasys zwei neue Material entwickelt: FDM Nylon 12CF und Agilus30. Ersteres ist ein gummiartiger, karbonfaserverstärkter FDM-Werkstoff. Der Hersteller beschreibt es als so robust, dass es den Einsatz von Metall überflüssig machen kann. Designer könnten somit mehr denn je praktisch umsetzbare und funktionale Entwürfe entwickeln. Stratasys will auf der Hannover Messe Ingenieure zeigen, wie sie durch die mechanischen Eigenschaften von FDM Nylon 12CF die mögliche Umstellung von herkömmlichen Metallteilen auf Kunststoffkomponenten aus dem 3D-Drucker testen können.

Flexibel und detailgetreue mit Agilus30

Die Materialien der Agilus30-Familie bieten mehr Freiheit im Umgang und bei Tests mit flexiblen Teilen. Außerdem sei der Werkstoff für feine Details und realitätsnähere Produkte geeignet. Zu den von Stratasys empfohlenen Anwendungen gehören Überspritzen, weiche Filmscharniere, Schläuche, Dichtungen und Stopfen, ebenso wie Knäufe, Griffe, Zugvorrichtungen und Henkel. Zudem lässt sich Agilus30 mit weiteren Materialien kombinieren. Daraus ergibt sich ein großes Sortiment an digitalen Materialien mit unterschiedlichen Shore-A-Härtegraden, Schattierungen und Farben.

Additive Fertigung in der Praxis

Airbus, Opel, Unilever, BMW und Schneider Electric geben Einblick in ihre Erfahrungen mit dem 3D-Drucker Fortus 450mc. Am Messestand von Stratasys soll an ihren Beispielen gezeigt werden, wie traditionelle Fertigungsverfahren verbessert werden können, Verfahren wie die Fertigung von Verbundwerkzeugen, Betriebsmitteln und Vorrichtungen sowie Spritzguss und die Herstellung fertiger Produktionsteile. Indem die Anwender additive Fertigungsverfahren in ihre Prozesse einbinden, können sie ihre Produktion rationalisieren und somit in beträchtlichem Umfang Zeit und Kosten sparen.

Stratasys finden Sie auf der Hannover Messe in Halle 6, an Stand K06.

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