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Weiss Spindeltechnologie

Neue Motorspindel halbiert Taktzeit

| Autor / Redakteur: Peter Klingauf / Stefanie Michel

„Für viele Anwender ist es besonders wichtig, dass sie mit allen Konfigurationen unserer P-Baureihe Hartdrehen können“, bekräftigt Konstruktionsleiter Peter Löffler und ergänzt: „Denn damit eignet sich eine solche Maschine besonders für die Bearbeitung von Planetenradträgern, Zahnrädern und ähnlichen Bauteilen, bei denen höchste Präzision und Oberflächenqualität zählen.“ Dies in Zahlen zu fassen sei zwar nicht einfach, weil die Werte sehr stark von Werkzeug, Material und der Werkstückform abhängen. Dennoch macht Peter Löffler deutlich, dass die Genauigkeit einzelner Bauteile problemlos im einstelligen µm-Bereich liegen kann. Wichtiger sei aber, „dass wir prozesssicheres Drehen im Bereich von 1/100 mm und Oberflächenqualitäten von Rz = 2 µm gewährleisten können.“

Motorspindeln mit optimalem Schwingungsverhalten

Basis dafür sind der steife Aufbau mit schwerem Mineralitgussbett sowie die hochwertigen Führungen und Revolver. Außerdem hebt der Konstruktionsleiter die eingesetzten Motorspindeln von Weiss hervor und attestiert ihnen ein optimales Schwingungsverhalten. Bereits seit 1998 kooperieren die beiden Unternehmen und verfolgen einen ähnlichen Ansatz: Sie bieten keine billigen Produkte an, streben aber nach dem besten Preis-Leistungsverhältnis.

Mit der zuletzt gemeinsam entwickelten Hochleistungs-Motorspindel ist dies einmal mehr gelungen. Waren bislang mit einer Leistung von 35 kW Drehmomente bis 280 Nm oder mit 26 kW bis zu 100 Nm möglich, stellt die neue Variante mit einer Leistung von 64 kW Drehmomente von bis zu 820 Nm zur Verfügung – bei gleicher Anschlusskonstruktion. Für die hohe Stabilität und Laufruhe der kompakten Motorspindel sind unter anderem die hochwertigen Hybridlager entscheidend. Diese sind – gegenüber Lager mit einer Stahl/Stahl-Paarung – robuster, zuverlässiger und weisen eine wesentlich längere Fettgebrauchsdauer auf. Darüber hinaus erläutert Markus Dagen, Vertriebsberater bei Weiss Spindeltechnologie: „Da keine mechanischen Elemente zur Kraftübertragung gebraucht werden, gibt es zudem keine selbstverursachten Schwingungen und die Anzahl etwaiger Verschleißteile ist denkbar gering. Außerdem sorgt ein hochauflösender Drehgeber mit 1200 Strichen für höchste Positioniergenauigkeit.“

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