Ansys Neue Multiphysics-Simulationsplattform ergänzt Ansys-Portfolio

Redakteur: Stefanie Michel

Mit Ansys AIM ist die erste integrierte, umfassende Multiphysics-Simulationsplattform, die für alle technischen Anwender ausgelegt ist, erhältlich. Die offene Architektur erleichtert Anpassungen und das Automatisieren von Abläufen.

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Ansys AIM soll mit seiner Multiphysics-Funktionalität den technischen Anwendern ermöglichen, das Produktdesign in allen Varianten zuverlässig zu untersuchen.
Ansys AIM soll mit seiner Multiphysics-Funktionalität den technischen Anwendern ermöglichen, das Produktdesign in allen Varianten zuverlässig zu untersuchen.
(Bild: Ansys)

„Unternehmen entstehen heute hohe Kosten für die Evaluierung von Produktdesign-Varianten, da sie Ergebnisse von verschiedenen Simulations- und Designtools – von unterschiedlichen Herstellern – kombinieren müssen, um ein simulationsbasiertes Produktdesign zu erreichen“, erläutert Dr.-Ing. Georg Scheuerer, Geschäftsführer von Ansys Germany. „Ansys AIM bietet integrierte Multiphysics-Funktionalität in einer neuen, intuitiven Benutzerumgebung, die es den technischen Anwendern ermöglicht, das Produktdesign in allen Varianten zuverlässig zu untersuchen. Ansys AIM ist nicht nur eine Simulationslösung für jeden Entwickler, sondern auch eine weitere Realisierung der Ansys Workbench-Strategie zur Unterstützung der simulationsbasierten Produktentwicklung.“

Ansys AIM soll den Nutzen von Simulation erweitern, indem es eine umfassende Palette von physikalischen Funktionen in einer einheitlichen, intuitiv zu bedienenden Benutzerplattform zur Verfügung stellt, die sich überall im Unternehmen problemlos einsetzen lässt. Ganz gleich, ob für eine Entwicklungsaufgabe die Berücksichtigung strukturmechanische, strömungsmechanische, thermische oder elektromagnetische Einflüsse berücksichtigt werden müssen: Mit Ansys AIM lassen sich diese Aspekte in einer einzigen Benutzeroberfläche erfassen und für den Entwickler nutzbar machen.

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Simulationsaufgaben automatisieren

Ansys AIM ist anpassungsfähig ausgelegt. Auf der Basis der Ansys-Workbench-Plattform lässt sich die offene und flexible AIM-Architektur konfigurieren, um optimale Abläufe (Best Practices) zu automatisieren und spezialisierte Applikationen zu generieren. Damit können Entwickler und Techniker ohne besondere Simulationserfahrung die Vorteile virtueller Werkzeuge für ihre Aufgaben nutzen.

Für reproduzierbare Designprozesse müssen gewisse Simulationsaufgaben automatisiert werden. Basierend auf der Ansys Workbench-Plattform ermöglicht Ansys AIM den Simulationsexperten die Einführung einheitlicher Best Practices und automatisierter Workflows in ihren technischen Organisationen. Die intuitiv bedienbare Parametrisierung aller Eingabe- und Ausgabegrössen unterstütze die rasche Untersuchung von Designalternativen und die Automatisierung von Designoptimierungen, so der Hersteller.

Während die grafische Benutzeroberfläche und die Bedienfunktionen von Ansys AIM neu sind, basieren die darunterliegenden Löser- und Meshingkomponenten auf bewährter Technologie von Ansys. „Ansys AIM ist ein innovatives Produkt, mit dem wir neue Geschäftschancen erschließen möchten. Es wird ergänzend zu unserer Hauptlösung, unseren Single-Physics-Produkten und unseren Multiphysics-Paketen positioniert“, fasst Dr.-Ing. Georg Scheuerer zusammen. „Schließlich soll Ansys AIM unsere bestehenden Hauptprodukte nicht ersetzen, sondern diese im Ansys-Portfolio ergänzen.“

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