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Institut für Kunststofftechnik IKT Neue Polymerblends für das energie- und ressourcenschonende Thermoformen

| Redakteur: Peter Königsreuther

Das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart entwickelt nach eigenen Angaben gemeinsam mit der Constab Polyolefin Additives GmbH aus Rüthen, Polymerblend-Werkstoffsysteme für das Thermoformen.

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Im Fokus eines Entwicklungsprojekt vom Institut für Kunststofftechnik IKT und dem Unternehmen Constab stehen Polymerbled-Werkstoffsysteme, deren Verarbeitungseigenschaften speziell im Hinblick auf das Thermoformen zugeschnitte werden.
Im Fokus eines Entwicklungsprojekt vom Institut für Kunststofftechnik IKT und dem Unternehmen Constab stehen Polymerbled-Werkstoffsysteme, deren Verarbeitungseigenschaften speziell im Hinblick auf das Thermoformen zugeschnitte werden.
(Bild: IKT)

In dem, wie es weiter heißt, gemeinsamen Projekt, das durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt gefördert wird, sollen neuartige Additive entwickelt werden, welche eine besonders ressourcen- und energieschonende Verarbeitung im Thermoformprozess ermöglichen. Ein Schwerpunkt liege dabei auf der Entwicklung von Additiven für die Kunststofftypen Polypropylen (PP) und Polylactide (PLA).

Schritt für Schritt zum optimierten Thermoform-Material

Als gemeinsames Ziel beschreiben die Involvierten, dass sie durch den Einsatz der neuen Polymerblend–Werkstoffe die Verarbeitung bei geringeren Umformtemperaturen und reduzierten initialen Wanddicken aber bei gleichbleibenden Bauteileigenschaften (Geometrie, Bauteilsteifigkeit) zu erreichen wollen. Im Laufe des Projekts soll Schritt für Schritt der Weg von den Rohstoffen über die Aufbereitung und Verarbeitung zu Folien bis hin zu umgeformten Thermoformteilen zuerst im Labormaßstab und dann im Technikumsmaßstab verfolgt werden. Die Projektpartner bündeln dazu Ihre langjähre Expertise in der Masterbatchentwicklung und im Thermoformen, heißt es.

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