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Schröder Neue Schwenkbiegetechnik erhöht Durchsatz, Flexibilität und Qualität

| Autor / Redakteur: Sebastian Schröder / Dipl.-Ing. Annedore Bose-Munde

Mit der verwindungssteifen Konstruktion, der Genauigkeit, der funktionellen Software und der arbeitssparenden und produktivitätssteigernden Up-and-Down-Biegewange konnte ein Maschinenbauer einen Metallverarbeiter von seiner Schwenkbiegemaschine überzeugen.

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Eine Besonderheit bei Schwenkbiegemaschinen der Schröder Group: Bedienung von vorne – für schmale Profile sehr gut.
Eine Besonderheit bei Schwenkbiegemaschinen der Schröder Group: Bedienung von vorne – für schmale Profile sehr gut.
(Bild: Schröder Group )

Die Wenker GmbH & Co. KG in Ahaus ist ein dynamisch wachsendes Metallbauunternehmen. Es setzt auf eine große Wertschöpfungstiefe und bietet sich als Fertiger kompletter, einbaufertiger Blockheizkraftwerks-Komponenten sowie von Lackierstraßen oder Trocknungsanlagen an. Für die hier geforderte Qualität und Flexibilität setzt Wenker auf Schwenkbiegemaschinen von Schröder Maschinenbau.

Wie viele Metallverarbeiter setzte man auch hier bis vor Kurzem ausschließlich auf Gesenkbiegepressen. Doch mit den wachsenden Ansprüchen der Kunden zeigte die bewährte Technologie zunehmend Schwächen. So konnten beschichtete Bleche nur mit Schutzfolien und speziellen Vorrichtungen an den Pressen gebogen werden. Gewichtssparende Lochbleche für das Einfassen großer Dämmelemente konnten nur mit bescheidener Wiederholgenauigkeit produziert werden. „Doch die größte Schwäche ist der enorme Aufwand beim Handling großer Bleche. Wir haben zur Vereinfachung schon spezielle Drehtische gebaut. Dennoch braucht es pro Maschine mindestens zwei Bediener und sehr viele, kraftraubende Handgriffe. Den Bedienern war wegen des Kraftaufwandes eine komplette Schicht an der Maschine kaum zuzumuten“, erläutert Carsten Bugsalewicz, Vorarbeiter Kantabteilung bei Wenker.

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Ein Messebesuch führte zu der passenden Maschine

Ein Großauftrag für die Produktion von Blockheizkraftwerken zwang das Münsterländer Unternehmen dann zum Handeln: Allein für die Verkleidungen der zu liefernden, containerähnlichen Komponenten waren über 30.000 mannshohe Bleche zu biegen – und das waren nicht die einzigen Arbeitsschritte. Bugsalewicz und sein Team wurden auf die Messe geschickt, um Maschinen für zusätzliche Kapazitäten zu suchen.

Auf der Messe richtete der Vorarbeiter sein Hauptaugenmerk auf die Schwenkbiegetechnologie als Ergänzung zur klassischen Presse. Gezielt suchte er einen bekannten Hersteller auf: „Doch das war eher enttäuschend. In meinen Augen waren schon die Maschinenkörper den enormen Belastungen des bei uns geplanten Dreischichtbetriebs nicht gewachsen. Auch die Software überzeugte mich nicht.“ Also wieder zurück zur Presse?

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