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Neue Schwenkbiegetechnik erhöht Durchsatz, Flexibilität und Qualität

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Nein, denn auf dem Rückweg aus der Messehalle stieß Bugsalewicz auf den Stand der Schröder Maschinenbau. Das Unternehmen präsentierte hier ihre MAK 4 Evolution UD als Lösung für die industrielle Blechbearbeitung. Für Bugsalewicz eine schon auf den ersten Blick überaus stabile Schwenkbiegemaschine mit einer intuitiven, schnell zu bedienenden Steuerung. Die Software POS 3000, eine Eigenentwicklung von Schröder, ist perfekt auf die Maschine abgestimmt, simuliert das am Touchdisplay eingegebene Biegeprogramm in 3D-Darstellung und erlaubt schnelle Änderungen von Blech- und Biegeparametern. Spätestens nach ein paar Demonstrationen an Blechen auf der Messe rückte die Schwenkbiegetechnologie in den Fokus der Investitionsüberlegungen.

Ein Praxistest überzeugte den Metallverarbeiter

Nach der Messe vereinbarte das Wenker-Team Termine mit mehreren Herstellern und testete die in Frage kommenden Lösungen – mit eigenen Blechen und klaren Aufgaben an die Techniker der Hersteller. Die Maschinen der Hans Schröder Maschinenbau GmbH hatten bereits mit ihrer verwindungssteifen Konstruktion gepunktet, beim Test setzten sie sich endgültig von der Konkurrenz ab. „Nur Schröder hat uns überzeugt, insbesondere in Bezug auf Genauigkeit und Software“, erklärt Bugsalewicz. „Die Maschinenkonstruktion ist deutlich überlegen. Weitere zentrale Argumente waren für uns die arbeitssparende und produktivitätssteigernde Up-and-Down-Biegewange und die Möglichkeit, die Maschine alternativ von vorne zu bedienen.“ Letzteres war für Wenker wichtig, da auch viele schmale Profile abgekantet werden. Eine zusätzliche Sicherheitseinrichtung und das Bedienpanel am Schwenkarm sind die wesentlichen Zutaten dieses Schröder-Alleinstellungsmerkmals.

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Großauftrag war der als Härtetest für die Anlagen

Einbaufertige Blockheizkraftwerke (BHKWs) in Container-Form waren der Großauftrag, an dem sich die beiden MAK 4 Evolution UD mit 3200 mm und 4000 mm Arbeitslänge bewähren mussten. Um die mehr als 30.000 Bleche abzukanten und die BHKWs termintreu aufbauen und liefern zu können, wurden die Schwenkbiegemaschinen ein Jahr lang im Dreischichtbetrieb mit jeweils zwei Arbeitern besetzt. Einer bediente die Maschine und konnte dank Hinteranschlagtisch und Rollen die großen Bleche locker und kraftsparend bewegen. Der andere Bediener legte die Rohbleche auf die Tische und die fertigen Werkstücke auf Paletten. Mit diesem Zusammenspiel reduzierte man die Nebenzeiten praktisch auf null, konnte damit sozusagen 24 Stunden durchgehend und mit maximaler Produktivität biegen. „Viel härter und durchgehender als mit diesem Großauftrag hätte man Maschinen kaum belasten können. Bei uns hat die Schwenkbiegetechnologie weder im durchgehenden Mehrschichtbetrieb noch bei großen und starken Blechen Schwächen gezeigt. Und was Materialschonung, Handling und Flexibilität angeht, ist das Schwenkbiegen weit überlegen“, so Bugsalewicz.

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