Schröder

Neue Schwenkbiegetechnik erhöht Durchsatz, Flexibilität und Qualität

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Das zeigen auch andere Aufträge: Für die Einfassungen von Dämmmaterial kommen bei Wenker Lochbleche zum Einsatz. Waren diese früher ein problematisches Material, bei dem es zu viel Ausschuss kam, ließen sie sich mit den Schröder-Schwenkbiegemaschinen präzise und wiederholgenau verarbeiten.

Technik ist für vielfältige Aufgaben geeignet

Neben BHKWs stellt Wenker ein breites Spektrum anderer Produkte her. So liefert Wenker Kabinenbausätze in Sandwichbauweise für Passagier- und Kreuzfahrtschiffe aus Blech mit Holzdekor. Die Produktion ist abgestimmt auf eine Just-in-Time/ Just-in-Sequence-Lieferung an die Werften, die bei Neubau und Überholung von Schiffen unter hohem Zeit- und Kostendruck arbeiten. Die Flexibilität der Fertigung wird an den Stückzahlen der auf Schröder-Schwenkbiegemaschinen bearbeiteten Teile erkennbar: Losgrößen können sich zwischen 2 bis 2000 Stück bewegen. Verarbeitet wird überwiegend 2,0 mm starkes Stahlblech. Mit der Up-and-Down-Biegewange kann das Abkanten großer Bleche dabei bequem von einer Person bewältigt werden, da die Bleche für Gegenkantungen nicht mehr gewendet werden müssen. Die Biegewange umfährt das Blechstück und kann je nach Bedarf von oben oder unten biegen. Auch beim Abkanten von beschichteten Blechen die Vorteile des materialschonenden Schwenkbiegens. Und: „Wir nutzen für Rohreinfassungen jetzt das schrittweise Radiusbiegen mit der Oberwange gegen Unterwange und Biegewange. Das klappt sehr gut und spart eine zusätzliche Arbeitsstation. Dabei nutzen wir die mit der MAK 4 Evolution UD mögliche Feinheit der Schritte noch nicht einmal aus“, verrät Bugsalewicz.

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Schröder auf der Euroblech 2016: Halle 11, Stand A48

Weitere Meldungen zur Euroblech finden Sie in unserem Special.

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