Industrie Informatik Neue Standards bei der Einführung von MES-Software

Redakteur: Peter Steinmüller

Das MES-Softwarehaus Industrie Informatik aus dem österreichischen Linz kommt mit dem zweitbesten Halbjahresergebnis seiner 20-jährigen Erfolgsgeschichte auf die Hannover-Messe 2011. Dieser Markterfolg basiere nicht zuletzt auf der enorm hohen Erfolgsquote bei MES-Einführungsprojekten, sagt Vertriebsleiter Stefan Gottwald.

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Mithilfe von MES-Software werden Daten über den Maschinenzustand direkt an ERP-Systeme übermittelt. Bild: stockphoto.com/PDL-Design
Mithilfe von MES-Software werden Daten über den Maschinenzustand direkt an ERP-Systeme übermittelt. Bild: stockphoto.com/PDL-Design
( Archiv: Vogel Business Media )

„Dies alles spiegelt sich in einem ebenfalls sehr hohen Grad an Kundenzufriedenheit und Kundennutzen unserer Lösung wider“, so Gottwald weiter. In Hannover zeigt das Softwarehaus als sein Messe-Highlight die SAP-konforme MES-Integration mittels Manufacturing Integration & Intelligence (MII), die in Zusammenarbeit mit dem Dienstleister Ciber AG realisiert wurde. Zudem können sich Interessenten über das Erfolgsrezept der Einführungsprojekte informieren lassen.

MES-Erfolg hängt kaum noch vom Funktionsumfang ab

Alle namhaften MES-Hersteller unterscheiden sich laut Industrie Informatik nur noch marginal im Funktionsumfang. Ob ein Projekt den gewünschten Erfolg bringe, hänge daher stark von anderen Faktoren ab. Diese würden jedoch während der Auswahlverfahren oft unterbewertet, wenn nicht sogar völlig außer Acht gelassen.

Ein erfolgloses MES-Projekt kann ein drastisches Überschreiten des Investitionsvolumens bewirken und stellt für Entscheider oft auch karrieretechnisch ein persönliches Risiko dar. Industrie Informatik will deshalb bei Einführungsmethoden neue Standards setzen. Dazu entwickelte das Unternehmen ein 3-Säulen-Modell aus schneller Umsetzung von Kundenanforderungen, Rapid Prototyping als effizienter Einführungstechnik und sehr gut ausgebildeten Mitarbeitern.

Einheitliche MES-Software im Einsatz

Industrie Informatik verfolgt bei ihrem Produkt Cronetwork eine strikte Release Policy, durch die alle Kunden eine einheitliche Software im Einsatz haben. Die Vorgehensweise der Österreicher besteht darin, ein Standardsystem schnell beim Kunden in Betrieb zu nehmen und erst auf Basis der ersten Kundenerfahrungen die Anpassung der letzten 5% in Angriff zu nehmen.

„So können Ressourcen sehr zielorientiert und effizient eingesetzt werden und Interpretationsfehler einer typischen Lastenheft-Pflichtenhefteinführung ausgeschlossen werden“, sagt dazu Vertriebsleiter Gottwald. Dadurch werde schnell eine hohe Akzeptanz und Entscheidungssicherheit beim Kunden erreicht.

MES-Einführung wird durch Rapid Prototyping unterstützt

Die Einführung wird durch Rapid Prototyping unterstützt, das eine grafisch intuitiv durch Workflows geführte Parametrierung des Systems erlaubt. Dem Kunden wird dabei ermöglicht, die Parametrierung seines Systems einfach nachzuvollziehen.

Viele Anwender sind dadurch in der Lage, Systemanpassungen selbst durchzuführen. Ist das System einmal an die Kundenanforderungen angepasst, wird die Dokumentation automatisch per Knopfdruck aus einer Datenbank heraus erstellt.

Industrie Informatik auf der Hannover-Messe 2011: Halle 17, Stand B52

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