Pneumatik Neue Ventilinseln für die einfachere Automatisierung

Autor / Redakteur: Sebastian Gerke / Stefanie Michel

Für die Automatisierung von Wasseranwendungen stehen zwei neue Ventilinseln zur Verfügung. Die kompakte Variante für den Schaltschrank spart Montagezeit und Kosten, die dezentrale Variante spart Verdrahtungs- und Verschlauchungsaufwand.

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Bei der Entwicklung der Ventilinsel vom Typ 8652 wurde besonderer Wert auf kompakte Abmessungen gelegt, weil in Wasseranwendungen der Einbauplatz oft knapp bemessen ist.
Bei der Entwicklung der Ventilinsel vom Typ 8652 wurde besonderer Wert auf kompakte Abmessungen gelegt, weil in Wasseranwendungen der Einbauplatz oft knapp bemessen ist.
(Bild: Bürkert Fluid Control Systems)

Wasseraufbereitungsprozesse verlangen nach zuverlässigen, robusten und langlebigen Automatisierungslösungen, die sich möglichst einfach installieren, integrieren und bedienen lassen. Bürkert Fluid Control Systems entwickelt deshalb sein Pneumatik-Portfolio kontinuierlich weiter und präsentiert nun neue Ventilinseln für unterschiedliche Wasseranwendungen, wie beispielsweise die industrielle Prozesswasseraufbereitung.

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Die Ventilinseln von Bürkert lassen sich über ein Gateway in die jeweilige Automatisierungsumgebung einbinden. Kommuniziert wird dann über gängige Industrial-Ethernet- oder Profibus-Protokolle. Im Betrieb bieten die Ventilinseln den Anwendern einstellbare Überwachungs- und Diagnosefunktionen, welche die Anlagenverfügbarkeit und Prozesssicherheit verbessern und eine vorbeugende Wartung ermöglichen. Ein integriertes Display zeigt dafür vor Ort detaillierte Informationen wie aktuelle Schaltzustände an, gibt eine Meldung aus, wenn voreingestellte Druckgrenzwerte überschritten werden oder zeigt in Klartext Fehler wie einen Kabelbruch an.

Ventilinsel für Schaltschrank oder für Feld

Bei der Entwicklung der neuen Ventilinsel vom Typ 8652 wurde besonderer Wert auf kompakte Abmessungen gelegt. Sie ist deutlich kleiner als ihr Vorgänger und findet somit auch in kompakten Schaltschränken Platz, was zu Kostenersparnissen führt. Die Schaltschränke können nahe an den Prozessventilen installiert werden. Durch die serienmäßige Airline-Quick-Adapterplatte vereinfacht sich die Montage und der Einsatz von Pneumatikschläuchen und Kabeln reduziert sich, was auch potenzielle Leckagestellen minimiert. Die Platte wird im Schaltschrankboden oder in der Schaltschrankwand integriert, Schottverschraubungen am Schaltschrank sind somit nicht mehr notwendig. Bedienung und Wartung sind praxisgerecht. So gibt es eine Hand-Not-Betätigung und die einzelnen Ventile lassen sich während des Betriebs austauschen.

Für die schaltschranklose Montage direkt im Feld steht mit der Ventilinsel Typ 8653 Airline Field ein robuster IP65-Pneumatikblock zur Verfügung, mit dem sich Armaturengruppen dezentral ansteuern lassen. Das spart ebenfalls Verdrahtungs- und Verschlauchungsaufwand. Rückmeldesignale können beispielsweise im Feld gesammelt und über ein Kabel geführt werden. Das Feldmodul ist per Plug and play mit dem Schaltschrank-Modell kombinierbar. Entfernte Armaturen lassen sich so kostengünstig in die zentrale Pneumatikverteilung einbinden und einfach in Betrieb nehmen. Durch die LED-Zustandsanzeige nach Namur hat der Anwender die Funktion auch aus der Ferne immer im Blick.

* Sebastian Gerke ist Field Segment Manager Water bei Bürkert Fluid Control Systems in 74653 Ingelfingen, Tel. (0 79 40) 10-0, info@buerkert.de

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