Contact Software Neue Version von CIM Database PLM setzt auf visuelle Interaktion

Redakteur: Stefanie Michel

Auf der Open World 2015 hat Contact Software die neue Version 11 von CIM Database PLM vorgestellt. Dabei stehen Apps im Mittelpunkt, die unter dem Motto „Visual Decision Making“ mit HTML 5 eine hohe User Experience bieten sollen und PLM- und 3D-Modelldaten nahtlos verbinden.

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3D Spatial Connect: Die integrierte Visualisierungslösung unterstützt Fachanwender bei typischen Aufgaben und macht 3D-Modelle plus PLM-Informationen an jedem Arbeitsplatz verfügbar.
3D Spatial Connect: Die integrierte Visualisierungslösung unterstützt Fachanwender bei typischen Aufgaben und macht 3D-Modelle plus PLM-Informationen an jedem Arbeitsplatz verfügbar.
(Bild: Contact Software)

Die neue Version 11 von CIM Database PLM legt den Fokus auf die visuelle Interaktion, damit Anwender Produktdaten noch intuitiver nutzen können: So lassen sich jetzt 3D-Modelle an jedem Arbeitsplatz verfügbar machen und mit PLM-Informationen anreichern. Die interaktive, projektübergreifende Planung von Terminen und Ressourcen soll das Multi-Projektmanagement vereinfachen. Alle neuen Anwendungen bieten ein HTML 5 User Interface.

Ein Beispiel dafür ist auch Contacts neues Angebot für Recherche-Anwender. Verbunden mit dem Anspruch „Find and explore things – really fast“ können Anwenderkreise wie etwa Mitarbeiter in der Fertigung oder Manager jederzeit und ohne besondere Vorkenntnisse auf die gewünschte Information über ihren Web-Browser zugreifen, so der Anbieter.

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Zentrale Neuerungen sind zudem digitale Signaturen im Zusammenspiel mit dem Workflow- und Dokumentenmanagement, um den zunehmend strengeren Compliance-Anforderungen Rechnung zu tragen, sowie Verbesserungen in der PLM-Komponente mBOM Manager für die Synchronisation von Konstruktions- und Fertigungsstücklisten.

3D-Modelle auch ohne CAD-System verfügbar machen

3D Spatial Connect macht die 3D-Modelle und -Informationen in jedem PLM-Prozess und an jedem Arbeitsplatz auch ohne CAD-System verfügbar. Unternehmen können so nicht nur ihre eigenen Prozesse durchgängig und sicher mit 3D-Geometrie versorgen, sondern die in CIM Database 11 integrierte Visualisierungslösung auch für die Zusammenarbeit mit Kunden und Zulieferern nutzen. Der größte Vorteil dieser Software liegt in der direkten Verzahnung mit den typischen Aufgaben der Fachanwender. So können beispielsweise im PLM-System Geometrievarianten visualisiert und dann anhand ihrer 3D-Darstellung verglichen und bewertet werden. Auch lassen sich unmittelbar aus der 3D-Visualisierung in CIM Database PLM Folgeprozesse wie Freigaben oder technische Änderungen anstoßen.

Ein weiteres Anwendungsbeispiel für die neue Visualisierungslösung ist die Synchronisation von Konstruktions- und Fertigungsstückliste in Contacts m-BOM Manager. Unterschiede werden dadurch nicht nur in tabellarischer Form aufgezeigt, sondern die logistischen Einheiten jetzt auch im Kontext der gesamten Fertigungsstückliste visualisiert. Beides zusammen beschleunigt den Transport von Änderungen aus der Entwicklung in die Fertigung. Neu im m-BOM Manager ist zudem die Integration mit Contacts Variantenmanagement zur Ausprägung von Maximalstücklisten (150 % MBOMs) und Differenzvergleich auf Variantenebene.

Termine und Ressourcen übergreifend planen

CIM Database PLM bietet mit Version 11 Neuerungen für das integrierte Multi-Projektmanagement. Die interaktive, projektübergreifende Planung und Nachverfolgung von Terminen und Ressourceneinsatz macht Abhängigkeiten und Zusammenhänge transparent und zeigt auf, wo Risiken und Probleme vorhanden sind. Es können nun grundsätzlich alle mit Eckterminen versehenen Elemente beispielsweise per Drag & Drop in die Planung integriert werden. Das neue Multi-Projektmanagement steht auch in der neuen Project Office Version 4.0 zur Verfügung, die die ausgewählten Funktionen der Contact Elements Plattform in einem dedizierten Produktangebot für das Projekt- und Prozessmanagement bündelt.

Die neue Web Recherche macht Enterprise Search nun für reine Web-Anwender verfügbar. So können auch sporadische Nutzer aus dem Management, der Produktion oder auch aus Vertrieb und Service jederzeit auf die gewünschten Informationen im PLM-System zugreifen. Objekte wie Dokumente und Artikel werden mit anpassbaren Steckbriefen angezeigt, sodass Anwender auf einen Blick über Details informiert sind.

Mit digitalem Signaturverfahren Compliance-Anforderungen erfüllen

Eine für viele Branchen wichtige Neuerung ist das digitale Signaturverfahren, das den strengen Compliance-Anforderungen Rechnung tragen soll. Es ergänzt das bereits bisher vorhandene Dokumentenmanagement und kann darüber hinaus auch für reine Datenobjekte wie etwa Anforderungen oder Produktstrukturen eingesetzt werden. Der Lösungsbaustein ermöglicht parallele und sequentielle Mehrfachsignaturen sowie die Einbettung von Signaturen in PDF-Dokumente. Er basiert auf aktuellen kryptografischen Verfahren, ist FDA-konform validiert und unterstützt fortgeschrittene Signaturen im Sinne des deutschen Signaturgesetzes.

Alle Neuerungen in Version 11 nutzen die mit CIM Database 10 eingeführte Plattform Contact Elements, die auf ISO- und Industriestandards sowie Open Source-Bausteinen aufsetzt und eine technisch führende Komponentenarchitektur implementiert. Diese Architektur vereinfacht laut Hersteller die Konfiguration von Lösungen für spezielle Zielgruppen und das Deployment von neuen Apps in Bestandsumgebungen. So ermöglicht Contact Elements die Bereitstellung neuer Apps auch noch im aktuellen CIM Database 10.1 Release.

„Unser Anspruch ist es, technologisch, fachlich und in ihrer Bedienbarkeit führende Lösungen zu entwickeln, damit der anspruchsvolle Mittelstand wie auch Konzerne ihre strategisch immer bedeutsamere Innovationsproduktivität verbessern können“, sagt Contact-Geschäftsführer Karl Heinz Zachries. „Und mit CIM Database 11 können Anwender deutlich produktiver sein als mit anderen PLM-Lösungen“.

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