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Krohne Messtechnik

Neuer Temperatur-Transmitter für den Einsatz in sicherheitsgerichteten Anwendungen

14.04.2010 | Redakteur: Monika Zwettler

Der neue Temperatur-Transmitter Optitemp TT51 ist in zwei Ausführungen erhältlich: zur Montage im Kopf des Thermometers (Bild) und als Hutschienenversion. Bild: Krohne Messtechnik
Der neue Temperatur-Transmitter Optitemp TT51 ist in zwei Ausführungen erhältlich: zur Montage im Kopf des Thermometers (Bild) und als Hutschienenversion. Bild: Krohne Messtechnik

Krohne stellt auf der Hannover-Messe 2010 erstmals den Temperatur-Transmitter Optitemp TT51 vor, der für den Einsatz in der Chemieindustrie entwickelt wurde. Entsprechend den Branchen-Anforderungen soll der Transmitter eine genaue und langzeitstabile Messung sowie eine hohe Ausfallsicherheit gewährleisten. Für den Einsatz in sicherheitsgerichteten Anwendungen hat er eine SIL2-Zulassung nach IEC 61508.

Eine gleich bleibende Messgenauigkeit über eine längere Standzeit ist entscheidend bei der Temperaturüberwachung von Prozessen. „In der Praxis gibt es immer wieder das Problem, das Temperaturmessstellen unerkannt und dauerhaft falsche Messwerte liefern. Meist zeigen sie eine geringere als die tatsächlich vorhandene Temperatur an, entsprechend wird der Prozess unnötig weiter aufgeheizt“, erläutert Alexander von Beckerath, Produktmanager Temperatur bei der Krohne Messtechnik GmbH.

Temperatur-Transmitter mit Diagnose-Funktionen

Der Grund dafür sei, dass selbst robuste Thermometer-Bauteile auf Dauer unter den teilweise enormen mechanischen und thermischen Belastungen leiden und beispielsweise der Messeinsatz Feuchtigkeit aus der Umgebung aufnimmt. Von Beckerath weiter: „Mit Diagnose-Funktionen ausgerüstete Temperatur-Transmitter können eine Rückmeldung über ihren Zustand an den Anwender geben, der damit den Prozess sicher steuern und auch schleichende Ausfälle erkennen kann.“

Der Temperatur-Transmitter ist mit einer neu entwickelten Elektronik ausgestattet, die eine Langzeit-Abweichung des Messwerts von nur 0,05% der Messspanne ermöglichen soll. „Der Optitemp-Transmitter bietet eine hohe Genauigkeit, Langzeitstabilität und Zuverlässigkeit. Über eine Standzeit von fünf Jahren betrachtet, beträgt die Abweichung des Messwerts nur ein Viertel im Vergleich zu anderen Temperatur-Transmittern. Mit der Smart-Sense-Isolationsüberwachung können Sicherheitsrisiken und falsche Messwerte rechtzeitig erkannt und korrigiert werden, die durch den schleichenden Ausfall eines Sensors oder ein defektes Schutzrohr entstehen“, sagt von Beckerath.

Nimmt der Messeinsatz mit dem Sensorelement Feuchtigkeit auf, fällt der elektrische Isolationswiderstand sofort ab und es entsteht ein Messfehler; so könne dieses Sicherheitsrisiko schnell erkannt und beseitigt werden.

Über einen dualen Eingang kann ein zweiter, redundanter Sensor an den Transmitter angeschlossen werden. Weil Herstellerangaben zufolge ein Versagen beider Sensoren zur gleichen Zeit sehr unwahrscheinlich ist, kann die Ausfallsicherheit der Mess-stelle nochmals deutlich erhöht werden.

Krohne Messtechnik GmbH auf der Hannover-Messe 2010: Halle 7, Stand C13

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