Maul Konstruktionen GmbH Neuer Winkelverbinder für 90°-Profilmontage spart Zeit und Geld

Autor / Redakteur: Hans-Erich Maul / Peter Königsreuther

Im allgemeinen Maschinenbau und anderen Gebieten der Technik werden Profile zum Bau von Gestellen und Vorrichtungen verwendet. Diese werden üblicherweise mit Profilverbindern verbunden. Jetzt gibt es ein solches Element, das zwei Profile absolut senkrecht aufeinander liegend und ohne weitere Anpassungsarbeit miteinander kombinieren kann.

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Maul Konstruktionen bietet jetzt einen besonderen Winkelverbinder für die senkrechte Profilmontage an. Ohne Profilbearbeitung, reicht einen Normschraube als Spannmittel für die sichere Verbindung aus. Währen der Montage sichert das System beide Profile gegen ein Verrutschen ab.
Maul Konstruktionen bietet jetzt einen besonderen Winkelverbinder für die senkrechte Profilmontage an. Ohne Profilbearbeitung, reicht einen Normschraube als Spannmittel für die sichere Verbindung aus. Währen der Montage sichert das System beide Profile gegen ein Verrutschen ab.
(Bild: Maul)

Es gibt eine Vielzahl der verschiedensten Verbinder, die Profile unter einem von Winkel von 90 ° miteinander befestigen. Ein Profilverbinder der zwei Profile senkrecht aufeinanderliegend verbindet, ohne jegliche Bearbeitung derselben und dabei die Lage ohne Verschiebung sichert, ist bisher nicht bekannt.

Maul Konstruktionen kann einen solchen Profilwinkelverbinder jetzt vorstellen, der zwei Profile so verbindet das ihre Position genau senkrecht ausgerichtet ist und durch Mikroformschluss sicher gehalten wird. Der Profilverbinder kann von der Seite in das Profil eingelegt werden oder von der Stirnseite eingeschoben werden. Dabei werden die Profile durch ein fünffach wirkendes Keilsystem sehr stark aufeinander gepresst. Der Profilwinkelverbinder ist für Massenfertigung gestaltet und preiswert herstellbar.

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Zeit, Material und Geld sparen

Es gibt grundsätzlich mehrere Prinzipien Profile zu verbinden. Bei den heute meist verwendeten Prinzipien ist eine Bearbeitung der Profile erforderlich. Meist wird eine Bohrung ein Gewinde oder ähnliches in eines der Profile eingebracht. Da ein Trend ist Bearbeitung zu sparen wurde nach Profilverbindern gesucht, die völlig ohne Bearbeitung zwei Profile miteinander verbindet. Dann wird nicht nur die Bearbeitung gespart sondern auch der Aufwand für das Zeichnen der bearbeiteten Profile. Es kann nach einer Sägeliste gesägt (abgelängt) und die Profile sofort verbunden werden.

Eine weitere Forderung ist es, dass während des Verbindungsvorgangs, dem Klemmen, keine Relativbewegung eine Verschiebung der Profile erzeugt und dadurch die gehaltene Position verändert wird. Nur so ist es möglich genaue Gestelle ohne Nachjustierung zu bauen.

Doppekeile sichern gegen Verschieben

Wird das mechanische System so gewählt, dass die Bewegungsrichtung beim Klemmvorgang senkrecht auf die zu klemmende Profilebene steht, so kann keine Verschiebung der Profile entstehen. Hierzu eignet sich am besten ein Doppelkeil. Wird die Position der am Profil anliegenden Teile gegeneinander bestimmt so kann keine Verschiebung während des Klemmens zustande kommen. Das Bild zeigt nun einen Profilwinkelverbinder, der nach diesen Richtlinien konzipiert wurde. Er besteht aus den vier Teilen: Zylinderkopfschraube, zwei Seitenkeilen (spiegel-bildlich) (Bild 2) und einem Doppelkeil (Bild 3). Zur Erzeugung der Spannkraft, wird eine Schraube nach DIN 912 verwendet.

Einfaches Montagewerkzeug genügt

Im Querprofil wird ein Nutenstein mit Gewindebohrung eingelegt. Dann, nachdem die Profile zueinander positioniert sind, können die Seitenkeile in das senkrechte Profil eingelegt werden. Nun wird der Doppelkeil mit der Zylinderschraube in die Profilnut eingelegt und zwischen die Seitenkeile verschoben. Das System klemmt wegen der Wirkung der flachen fünffach-Keile sofort ohne Positionsverlagerung. Wird nun die Schraube in den Nutenstein des Querprofils eingeschraubt, werden die Keile in Profil verkrallt und stellen eine sehr stabile Befestigung her. Dabei wird das senkrechte Profil auf das Querprofil aufgepresst. Als Schraubenschlüssel (Akkuschrauber) wird zweckmäßigerweise ein normaler Kugelkopf-Kardanschlüssel zum vordrehen verwendet. Mit diesem wird dann auch nachgedreht. Wegen der sicher selbsthemmenden fünffach Keile und der damit erzielten sehr hohen Untersetzung ist ein starkes Anziehen nicht erforderlich.

Mikroformschluss macht Verbindung perfekt

Es wirkt zuerst der aufgewickelte Keil des Schraubengewindes. Dann zweifach die linearen Keile des Doppelkeils. Weiterhin wirken die beiden linearen Seitenkeile mit Ihrer Kräftezerlegung durch die Profilausbildung in der T-Nut. Da die Seitenkeile an ihren Seitenflächen viele, in Kraftrichtung ausgebildete Zacken haben, verkrallt sich das System mit Mikroformschluss.

Ist eine Verdrehung des Profils nicht möglich, etwa weil andere senkrechte Profile aufeinander stehen, so ist keine weitere Befestigung erforderlich. Kann das senkrechte Profil noch verdreht werden ist es möglich einen zweiten Profilverbinder, in der gegenüberliegenden Nut, anzubringen oder einen die Drehbewegung behindernden Nutenstein.

Normschraube als Spannmittel

Die Profilverbinder sind für Massenherstellung gestaltet und können preiswert ohne Nacharbeit oder Bearbeitung hergestellt werden. Die Verwendung einer Normschraube als Spannmittel ermöglicht eine schnelle Montage und senkt die Stückkosten. Es sind Prototypen dieser Winkelverbinder gebaut worden die absolut genau Positionieren und mit sehr großer Kraft die Profile verbinden.

Die „Winkelprofilverbinder“ sind zum Patent angemeldet. Wir suchen Lizenznehmer für eine Serienfertigung dieser Verbinder. Wir freuen uns auf Ihre Anfragen.

MM

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