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Magna Neues Kompetenzzentrum für Verbundwerkstoffe

Redakteur: Peter Königsreuther

Mit dieser baulich konzentrierten Expertise in Esslingen samt neuer 2300-t-Presse will Magna Automobilhersteller in puncto immer strengeren Emissionsanforderungen durch leichte FVK-Strukturelemente und -Karosserieteile entwicklungsmäßig helfen.

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Das brandneue Kompetenzzentrum von Magna in Esslingen beherbergt auch eine neue Engel 2300-t-Presse. So will man Automobilherstellern etwa dabei helfen, die Emissionsanforderungen mithilfe "artgerechter" Leichtbau-Karosseriekomponenten aus CFK oder Organoblech zu erfüllen.
Das brandneue Kompetenzzentrum von Magna in Esslingen beherbergt auch eine neue Engel 2300-t-Presse. So will man Automobilherstellern etwa dabei helfen, die Emissionsanforderungen mithilfe "artgerechter" Leichtbau-Karosseriekomponenten aus CFK oder Organoblech zu erfüllen.
(Bild: Magna)

„Mit leichten Bauteilen aus Verbundwerkstoffen lassen sich Gewichtsreduzierungen von 30 bis zu 60 % gegenüber Stahl erzielen“, gibt Grahame Burrow, Präsident von Magna Exteriors, zu bedenken. Es sei also klar, warum Automobilhersteller diese Materialien gerne verwenden. Magns stehe nun bereit, um innovative Lösungen zu finden und den OEMs bei der Verwirklichung ihrer Ziele zu unterstützen.

Voll integrierte Riesenpresse für faserverstärkte Bauteile

Das Zentrum verfügt über eine neue Engel-v-duo 2300-t-Presse, die sich, wie Magna es ausdrückt, ideal für das Formpressen von faserverstärkten Kunststoffen oder SMC-Formmasse eignet. Die Presse erlaube die Entwicklung, Demonstration und Prüfung von Automobilteilen in Originalabmessungen aus einer Vielzahl von duroplastischen Verbundwerkstoffen und Formpresseinstellungen. Sie ist außerdem direkt mit einem Prüflabor verbunden, in welchem Temperaturwechselprüfungen, Klimaprüfungen, verschiedene statische und dynamische Prüfungen sowie mikroskopische Untersuchungen durchgeführt werden, wie Magna erklärt.

Auch bald im Test? Class-A-Teile aus FVK

Das Zentrum werde sich überwiegend auf die Entwicklung von Strukturelementen wie Hilfsrahmen und Karosserieteilen, Türverkleidungen und Motorhauben konzentrieren. Verschiedene europäische Automobilhersteller verfolgen dabei gemeinsame Entwicklungsprojekte mit Magna, heißt es: Zum Beispiel die Erforschung fortschrittlicher Verbundwerkstoffe für die Verwendung in tragenden Heckmodulen oder die Untersuchung von Verbundwerkstoffen für Hilfsrahmen. Zudem gebe es Interessenten für die Entwicklung von „Class A“-Außenverkleidungen aus Verbundwerkstoffen.

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