Trumpf

Neues Maschinenkonzept fürs Laserschneiden

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Flächenproduktivität ist heute ein wichtiges Entscheidungskriterium. Ein Auftrag an die Entwickler der Tru Laser Center 7030 war deshalb: Platz sparen. Gelungen ist das durch eine Lösung, die den Transportweg der Produktionshalle zeitweise mit einbezieht. Die Maschine hat drei schubladenartige Wägen, die elektrisch angetrieben zum Gang hin ausfahren können. In den mittleren Wagen können etwa per Gabelstapler vom Gang aus Palletten mit Rohblechstapeln von bis zu 130 mm Höhe bei maximal 3 t Gewicht eingelegt werden. In gleicher Weise gibt es einen Wagen für Restgitterstapel mit bis zu 250 mm Höhe und einen Wagen, der die Paletten mit geschnittenen Teilen aus der Maschine herausfährt. Das Vereinzeln, Anheben und Einlegen der Rohbleche in die Spannpratzen geschieht automatisch und parallel zum Entladen des Restgitters.

Programmierung in einem einzigen Schritt

Die vielfältigen Möglichkeiten und das synchrone Zusammenwirken der einzelnen Abläufe machen eine weitgehend vollautomatisierte Programmierung unabdingbar. Die Tru Laser Center 7030 funktioniert fast so einfach wie ein Drucker im Büro. Schickt man ein Dokument mit entsprechenden Auftragsdaten – Geometrien, Stückzahlen, Materialarten, Blechdicken – ab, kommen fertige Teile auftragsbezogen sortiert und gestapelt heraus. Das umfasst das Schachteln der Teile auf der Blechtafel, die Zuordnung der Schneidtechnologien, die Entnahmestrategien und das Platzieren der geschnittenen Teile auf den Ablageflächen beziehungsweise das Ausschleusen in die Behälter.

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Smart Gate, Ausdrückzylinder, Pins, Sortierweiche und Sort Master Speed müssen dabei nach Unternehmensangaben nicht einzeln programmiert werden. Im Hintergrund ablaufende Simulationen berücksichtigen die Eigenschaften von Teilegeometrie und Material und stellen so ein optimales Berechnungsergebnis sicher. Unterstützt werden sie durch die übersichtliche Auftragsverwaltung der Programmiersoftware Tru Tops Boost. Die Programmierung erfolgt somit in einem einzigen Schritt und weitgehend automatisch, wobei der Programmierer jeden Vorschlag interaktiv anpassen kann.

Konsequent auf die Zukunft ausgerichtet

Die Tru Laser Center 7030 ist nach Unternehmensangaben in der Lage, über weite Zeiträume selbständig und ohne Bedienereingriff zu arbeiten. Das und die Ausstattung mit allen notwendigen Schnittstellen und Funktionen macht sie zu einer idealen Industrie 4.0-Maschine. Viele Tru Connect Lösungen können direkt eingesetzt werden: Das Perfomance Cockpit ermöglicht den Überblick über relevante Produktionsdaten. Der Dot Matrix Code unterstützt die Vernetzung unterschiedlicher Bearbeitungstechnologien und schafft Transparenz bei der Teileverfolgung. Die Mobile Control App reduziert die an sich schon geringe Anwesenheitszeit des Maschinenbedieners durch Fernbedienung auf ein Minimum.

Mit der Tru Laser Center 7030 adressiert Trumpf Blechfertiger aus allen Branchen, die mit hohen Kapazitäten Bleche von 1 bis 12 mm Dicke schneiden. Der Vollautomat fürs Laserschneiden entfaltet sein Potenzial bereits ab einer Schicht. Bei einer Auslastung von zwei Schichten sinken die Bearbeitungskosten um bis zu 30 % im Vergleich zu automatisierten Standardmaschinen mit Festkörperlaser. Heinz-Jürgen Prokop fasst zusammen: „Trumpf hat seit jeher das Ziel, in seinen Kernarbeitsgebieten den Stand der Technik zu definieren und seinen Kunden Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Die Tru Laser Center 7030 ist dafür ein erneuter Beweis.“

Trumpf auf der Euroblech 2016: Halle 11, Stand B94 und Halle 11, Stand B48

Weitere Meldungen zur Euroblech finden Sie in unserem Special.

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