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EMO 2019 Neues Modul macht aus Drehmaschinen Industrie-4.0-Könner

| Redakteur: Peter Königsreuther

DMT Drehmaschinen stellt zur EMO 2019 das „Modul 4.0“ vor. Damit sei nicht nur der Verfügbarkeitsstatus einer Anlage jederzeit abrufbar. Halle 26 am Stand B01.

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DMT Drehmaschinen hat mit dem „Modul 4.0“ ein System entwickelt, mit dem sich in Ergänzung zur bereits existierenden Fernzugriffseinheit „FZM18“ alle Drehmaschinen aus dem DMT-Portfolio in intelligente Fertigungsprozesse integieren lassen sollen. Vorgestellt wird es auf der EMO 2019 in Halle 26 am Stand B01.
DMT Drehmaschinen hat mit dem „Modul 4.0“ ein System entwickelt, mit dem sich in Ergänzung zur bereits existierenden Fernzugriffseinheit „FZM18“ alle Drehmaschinen aus dem DMT-Portfolio in intelligente Fertigungsprozesse integieren lassen sollen. Vorgestellt wird es auf der EMO 2019 in Halle 26 am Stand B01.
(Bild: DMT Drehmaschinen)

Das „Modul 4.0“ von DMT Drehmaschinen garantiert nach Aussage des Herstellers die einfache Integration von DMT-Anlagen in jede bestehende Produktionsüberwachung. Außerdem ermögliche es, dass zu jedem Zeitpunkt die Analyse des Maschinenstatus gelinge und es überwache alle essenziellen Parameter für die Bearbeitung, wie beispielsweise die Motordaten samt Temperaturen und Lastaufnahmen der Antriebe, die Energie- und Medienkontrolle, das Spindellager oder die interne Steuerungswerte. Darüber hinaus sind auch Brems-, Not-Stillstands- und indirekte Riemenspannungsprüfungen möglich, ergänzt DMT. Zusätzlich sollen mit dem „Modul 4.0“ auch Sicherheitstests mit Überwachung aller Schutz- und Sicherheitselemente inklusive Redundanzeinrichtung zur Verfügung stehen. Damit ist der Anwender stets über die wichtigsten Funktionswerte seiner Drehmaschine informiert und kann basierend darauf deren Verfügbarkeit innerhalb der Prozesskette mit anderen Anlagen abstimmen, erklärt DMT.

Nach der EMO für alle Drehmaschinentypen zu haben

Sobald etwa Einzelkomponenten erste Verschleißerscheinungen aufweisen würden, informiere die Steuerung durch eine graphische und schriftliche Warnung über den kritischen Zustand der Anlage. So können Wartungsmaßnahmen ausgelöst werden, bevor ein Schaden entsteht oder die Drehmaschine im schlimmsten Fall langfristig ausfällt. Über die Software kann außerdem regelmäßig reported werden, wobei die Werte für eine separate Analyse aufbereitet werden können, heißt es weiter. Der Verfügbarkeitsstatus der Anlage sei jedoch nicht nur in Bezug auf die Wartung ein entscheidender Faktor: Jeder Arbeitsschritt vor und nach der Drehmaschine ist auf eine zuverlässige Fortführung in der Prozesskette angewiesen, weswegen ein umfassendes Wissen über sämtliche Parameter entscheiden für eine erfolgreiche Bearbeitung unter dem Motto „Smart Factory“ ist. Nur sei sichergestellt werden, dass der gesamte Maschinenpark die Aufträge planmäßig abarbeiten könne.

Das „Modul 4.0“ steht nach seinem EMO-Auftritt ab Dezember 2019 für alle DMT-Maschinentypen zur Verfügung.

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