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Niedersachsen Additiv

Niedersachsen fördert Zentrum für Additive Fertigung mit 1,2 Mio. Euro

| Redakteur: Simone Käfer

Niedersächsische Unternehmen sollen den Sprung in die Additive Fertigung nicht verpassen. Für Forschung und Weiterbildung wird „Niedersachsen Additiv” vom Land mit 1,2 Mio. Euro unterstützt.
Niedersächsische Unternehmen sollen den Sprung in die Additive Fertigung nicht verpassen. Für Forschung und Weiterbildung wird „Niedersachsen Additiv” vom Land mit 1,2 Mio. Euro unterstützt. (Bild: LZH)

Niedersachsen Additiv soll mit 1,2 Mio. Euro die KMU in der Region an die Additive Fertigung heranführen. Erste Termine zur Weiterbildung stehen bereits fest.

Niedersachsen will seine Unternehmen in Sachen Additiver Fertigung ganz vorne sehen. Deswegen hat Wirtschaftsminister des Bundeslandes, Olaf Lies, kürzlich das „Zentrum für Additive Fertigung” in Hannover eröffnet. Das Zentrum erhält von der niedersächsischen Landesregierung für drei Jahre 1,2 Mio. Euro Förderung für Forschung und Technologietransfer. Lies zeigt den Weitblick des Bundeslandes: „Additive Verfahren sind eines der großen Zukunftsthemen der Produktionstechnik beim Thema Industrie 4.0. Wir wollen den niedersächsischen Mittelstand stärken und dafür sorgen, dass unsere Unternehmen auf dem Weg zur Additiven Fertigung vorangehen.” Das Zentrum solle die Unternehmen dabei unterstützen, den richtigen Zeitpunkt und die richtige Technologie zu bestimmen, erklärt er weiter.

Niedersachsen Additiv heißt die Initiative, die den 3D-Druck serientauglich machen will. Vier Partner haben das „Zentrum für Additive Fertigung” gemeinsam ins Leben gerufen: Das Laser Zentrum Hannover e. V. (LZH), das Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH (IPH), die Deutsche Messe Technology Academy GmbH sowie die LZH Laser Akademie GmbH. Vorerst sind eine Reihe von Informationsveranstaltungen geplant, in denen Experten die Grundlagen vermitteln. In einer Lernfabrik können Fach- und Führungskräfte die Anlagen selbst ausprobieren. In Workshops lernen sie unterschiedliche Verfahren kennen und können sie direkt miteinander vergleichen. Auch Veranstaltungen, die den Weg vom Entwurf bis zum Endprodukt zeigen, soll es geben.

Zudem widmet sich das Zentrum der beruflichen Weiterbildung: In Basisseminaren und darauf aufbauenden Schulungen erwerben Fachkräfte das nötige Wissen, um spezifische Anlagen an ihrem Arbeitsplatz bedienen zu können. Unternehmen, die additive Fertigungstechniken in ihre eigene Produktion integrieren möchten, erhalten vom Zentrum kostenlos Unterstützung.

Die ersten Termine sind:

  • Additive Fertigung: Chancen für den Mittelstand, 25.01.2018
  • Potentiale in der Additiven Fertigung von Kunststoffen, 14.03.2018
  • Potentiale in der Additiven Fertigung von Metallen, 23.05.2018

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