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Supply-Chain-Management

Nike steigt bei Logistik-Software-Entwicklerschmiede ein

| Redakteur: Robert Weber

Der amerikanische Sportartikelausrüster Nike gab gestern bekannt, dass sich das Unternehmen an dem Logistiksoftwareentwickler Llamasoft, Inc. beteiligt. Die Softwareprofis entwicklen Suppyl-Chain-Lösungen, die Nike seit zwei Jahren selber als Kunde einsetzt. Das Ziel der Unternehmen: Die Entwicklung neuer Lösungen für Effizienz in internationalen Lieferketten.

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(Bild: Tatono, gemeinfrei wikimedia)

Nike will sich mit einer Minderheitsbeteiligung an Llamasoft beteiligen, heißt es in einer Pressemitteilung der Amerikaner. „Innovation und Nachhaltigkeit sind Kernelemente von Nike und diese neue Partnerschaft mit Llamasoft bietet uns einzigartige Möglichkeiten in diesen beiden Bereichen“, erklärte Hans Van Alebeek, Nike Vice President of Global Operations & Technology. Mit der Weiterentwicklung der Software will Nike sein Supply-Chain-Design und damit den Wirkungsgrad seiner Prozesse erhöhen und gleichzeitig auch den Carbonfootprint weiter reduzieren.

Donald Hicks, CEO von Llamasoft, sagte, die Beziehung mit Nike wird es dem Unternehmen ermöglichen, die Entwicklung neuer Technologien zu beschleunigen. „Diese Partnerschaft ermöglicht es uns, unsere Arbeit mit Nike gemeinsam und schneller als je zuvor zu bauen. Wir freuen uns zusammenzuarbeiten, um neue Ebenen der Performance im globalen Supply-Chain-Design zu definieren.“ Nike ist nicht das erste US-Unternehmen, das sich direkt bei einem Zulieferer für Logistik- und Materialfluss einkauft. Auch Amazon beteiligte sich an dem Intralogistikspezialisten Kiva-Systems.

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