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GFH GmbH auf der Lasys 2018

Nonstop-Laserbearbeitung durch schnelle Software

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Smartes Tool rechnet nur noch, wenn es wirklich nötig ist

Bis dato war es notwendig die Programmdaten direkt an der Maschine zu kompilieren um die maschinentypischen Parameter im Bearbeitungsprogramm zu berücksichtigen. „Das erneute Hochladen eines unveränderten Projekts führte oftmals dazu, dass alle Vektoren neu berechnet werden mussten, was nicht nur Zeit sondern auch Mitarbeiterkapazität in Anspruch nahm“, führt Lendner aus. „In der neuen Version wurde dieses Verfahren „intelligent“ gestaltet, so dass nur die Daten neu berechnet und ausgetauscht werden, die sich tatsächlich geändert haben. Alle übrigen Parameter bleiben von der Berechnung unberührt.

Der verständliche Aufbau der einzelnen Module unterstütze die intuitive Bedienbarkeit der Anlage und führe so schneller zu Ergebnissen – der Überblick gehe dabei nicht verloren. Das Statusmodul generiert zu Beginn eine Zusammenfassung über den gegenwärtigen Anlagenstatus, erklären die Deggendorfer Spezialisten. Die aktuellen Positionen der Achsen sowie der Zustand des Lasers würden dabei dargestellt. Wird für weitere Arbeitsschritte danach in andere Funktionen gewechselt, erscheint eine reduzierte Form des „GL.status“ bei jedem folgenden Modul, so GFH. Der 27“-QHD-Touchscreen stelle alle Daten mit einer Auflösung von 2560 × 1440 gut lesbar dar und sei speziell für die neue „GL.control“-Software entwickelt.

Auch offline kommt man schneller zum Ziel

Mit „GL.offline“ bietet die Version 7 dem Anwender zudem die Möglichkeit, alle Funktionen auf einem Windows-Rechner offline zu nutzen. Dadurch können Programme auf diesem PC vorbereitet werden, ohne dass der Laserbetrieb unterbrochen wird. Zudem muss die Voreinstellung der Maschine nicht mehr direkt an der Anlage erfolgen. Sofern dieser PC in das gleiche Netzwerk wie die Geräte eingebunden ist, können die offline erstellten Programme direkt auf die Maschine aufgespielt werden. Auch das Kompilieren von komplexen Berechnungen könne auf den Offline-PC erfolgen, sodass auch bei diesem Job kein Stillstand der Maschine in Kauf genommen werden müsse. Die am externen Rechner vorbereiteten Programme lassen sich schließlich über das „Gl.jobs“-Modul hintereinander ausführen, so GFH.

Während der Lasys 2018 könne diese Software anhand der Erstellung eigener Bearbeitungsprogramme getestet werden. So lassen sich Sequenzen für Laser-Schneiden, -Drehen, -Abtragen, oder –Bohren erstellen und auch die Datenbanken einsehen, die hinter den Programmen stecken.

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