Maschinenbau NRW

Nordrhein-Westfalens Maschinenbau geht wetterfest durch die Krise

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SMS Demag profitiert von vorsichtiger Bilanzierung

Keineswegs untätig war und ist man beispielsweise auch bei der SMS Group. „Wir haben bei SMS immer sehr konservativ bilanziert und ausreichende Liquidität vorgehalten, das heißt, uns nicht von Banken abhängig gemacht. Mit diesen Reserven werden wir eine längere Durststrecke überleben können. Natürlich sind wir auch dabei, alle betrieblichen Abläufe zu optimieren“, erklärt Dr. Heinrich Weiss, Vorsitzender der Geschäftsführung der Holding SMS GmbH in Düsseldorf. Zudem soll die Konkurrenzfähigkeit des nach wie vor reinen Familienunternehmens durch technische Neuentwicklungen weiter gestärkt werden.

Gilemeister erwartet für 2009 Steigerung im Servicegeschäft

Nach Meinung des VDMA werden sich die verschiedenen Fachzweige des Maschinenbaus wieder stärker unterschiedlich entwickeln. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Werkzeugmaschinenhersteller Gildemeister, Bielefeld, der nach Unternehmensangaben über eine gute finanzielle Basis, ein solides Fundament und eine klare Unternehmensstrategie verfügt und obendrein jüngst die Kräfte mit dem japanischen Wettbewerber Mori Seiki gebündelt hat.

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So geht der Vorstand unter Leitung von Rüdiger Kapitza davon aus, dass das Werkzeugmaschinengeschäft 2009 rückläufig sein wird, das Servicegeschäft jedoch stabil verläuft und das Solargeschäft sogar eine positive Entwicklung nimmt. Stark ist man hierbei in der industriellen Entwicklung von Freiflächen-Nachführsystemen für große Photovoltaik-Anlagen.

GEA Group mit stabiler Finanzlage

Eine unverändert stabile Finanzlage vermeldet auch die GEA Group AG mit Hauptsitz in Bochum. „Natürlich haben wir bereits in 2008 damit begonnen, dem aus der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung zu erwartenden Ergebnisrückgang entgegenzuwirken. In der Weiterentwicklung und Umsetzung der Maßnahmen zur Sicherung unseres Geschäftserfolges sehe ich die wesentlichen Aufgaben in 2009“, so der Vorstandsvorsitzende Jürg Oleas. Dazu gehört auch eine strategische Portfolio-Bereinigung, die der Konzern mit Schließung der Ruhr-Zink zum Ende des Geschäftsjahres abgeschlossen hat.

Zugleich startet GEA eine Produktoffensive. Dazu zählt das Projekt Drynetics, das die Entwicklung besserer Sprühtrockner sowie die Verbesserung bereits vorhandener Anlagen durch eine genaue Erfassung des Wirkungsgrades ermöglicht.

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