Verbindungstechnik Norma Group baut weltweite Kapazitäten für Testlabore aus

Redakteur: Robert Horn

Die Norma Group, ein internationaler Hersteller für hochentwickelte Verbindungstechnologie, baut die Validierungsprüfungen in ihren Testlaboren weltweit aus. Mit Hilfe verschiedener Verfahren werden Belastungen wie Hitze, Kälte, Korrosion, verschiedene Drücke und Alterungsprozesse sowie mechanische Belastungen realistisch simuliert.

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In den weltweiten Testlabors der Norma Group werden die Werkstücke des Unternehmens auf Belastbarkeit getestet.
In den weltweiten Testlabors der Norma Group werden die Werkstücke des Unternehmens auf Belastbarkeit getestet.
(Bild: Norma Group)

"Unser Anspruch ist es, eine erstklassige Qualität sowie höchste Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit unserer Verbindungsprodukte über einen langen Zeitraum zu gewährleisten. Die Testverfahren in unseren Werken weltweit ermöglichen es uns, die hochkomplexen Prüfungen selbst durchzuführen", sagt Werner Deggim, Vorstandsvorsitzender der Norma Group. "Damit können wir den gesamten Entwicklungsprozess im eigenen Hause abbilden und unseren Kunden maßgeschneiderte Produkte und Serviceleistungen aus einer Hand anbieten."

Ausgeklügelte Testverfahren

Die Bedingungen, die in den Testlaboren der Norma Group simuliert werden, basieren auf Echtzeitmessungen mit Kraftfahrzeugen. Bei Heißgastests werden mit Hilfe eines Gasbrenners und eines Kühlsystems Temperaturschwankungen von bis zu 920 Grad Celsius erzeugt. Dieser Belastung sind beispielsweise VPP-Profilschellen ausgesetzt, die unter anderem in Turboladern und in Abgassystemen eingesetzt werden.

Mit Wasser- und Salzlösungen wird die Korrosionsbeständigkeit der Verbindungselemente überprüft. Daneben erfolgen Messungen der Dichtheit, der Abzugskraft und des Verdreh-Moments sowie Prüfungen des Lebensdauerverhaltens unter Vibrationseinfluss. In Klimakammern werden Kunststoff-Urea-Leitungen Langzeittests von bis zu 3000 Stunden bei Temperaturen von bis zu 160 Grad Celsius unterzogen. Zudem werden Druck-Belastungstests angewandt, um die Leistungsfähigkeit medienführender Leitungen und die optimale Wanddicke zu überprüfen.

Die Testlabore der Norma Group verfügen weltweit über die gleichen Qualitätsstandards. Rund 250 Ingenieure vereinen ein umfangreiches Fachwissen in der Metall- und Kunststofftechnik. Die Norma Group investiert jährlich etwa fünf Prozent des Umsatzes im Bereich Engineered Joining Technology in Forschung und Entwicklung.

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