Fräswerkzeuge Nutsystem verhindert Herausziehen des Werkzeugs aus dem Spannfutter

Redakteur: Peter Königsreuther

Kennametal will die Vorzüge des Safe-Lock-Systems vom Spannmittelhersteller Haimer anbieten. Es handelt sich dabei um eine Auszugssicherung für Schaftwerkzeuge. Sie vereint Reib- und Kraftschluss, wodurch im Vergleich zu konventionellen Methoden eine Optimierung der Prozesssicherheit erreicht werde, erläutert der Aussteller auf der EMO 2011.

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Safe-Lock ist eine Auszugssicherung über radial verlaufende Nuten. Sie verhindern, dass das Werkzeug bei Höchstbelastung aus dem Futter gezogen wird. Bild: Haimer
Safe-Lock ist eine Auszugssicherung über radial verlaufende Nuten. Sie verhindern, dass das Werkzeug bei Höchstbelastung aus dem Futter gezogen wird. Bild: Haimer
( Archiv: Vogel Business Media )

Vor allem bei so anspruchsvollen Aufgaben wie dem Hochleistungsfräsen (HPC und HSC) liege der Anwendungsschwerpunkt des Safe-Lock. Der Nutzer profitiere außerdem von längeren Werkzeugstandzeiten und einer höheren Produktivität.

In vielen Branchen werden Systeme gefordert, die eine hohe Zerspanungsleistung bei hohen Drehmomenten und prozesssicherem Verfahren gewährleisten. Safe-Lock sorge gerade bei hohen Belastungen für ein fest sitzendes Werkzeug. In den Werkzeugschaft werden schraubenförmig radiale Nuten eingeschliffen, was dafür sorgt, dass der Schaft noch in der Länge verstellbar bleibt, so der Hersteller.

Im Vergleich zu Weldonaufnahmen profitiere der Kunde von verbesserten Rundlaufeigenschaften und deutlich strammerem Spannsitz. Gegenüber den reibschlüssigen Methoden wie Hydrodehn- und Kraftspannfuttern begrenze der Safe-Lock die Spannkraft nicht. Man muss zum Spannen das Futter erhitzen und führt den Werkzeugschaft mit einer Drehbewegung in das Futter ein.

Eine Feder unterstütze die spielfreie Anlage des Schaftes. Die Rundlaufeigenschaften lägen um den Faktor 10 höher als bei den herkömmlichen Spannmethoden. Safe-Lock funktioniere in Schrumpf-, Spannzangen- und Hydrodehnspannfuttern. Eine 30%ige Steigerung des Zeitspanvolumens sei in der Praxis bestätigt worden.

Haimer GmbH, Kennametal Deutschland GmbH auf der EMO 2011: Halle 3, Stand G21

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