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Ugitech Oberflächenforschung verbessert Spezialstahl

| Redakteur: Stéphane Itasse

Der Spezialstahlhersteller Ugitech hat sein Forschungszentrum mit neuer 3D-Oberflächenprüftechnik ausgestattet. So wird die 360°-Messung der Oberflächengeometrie und Topografie bis in die Mikrometerebene ermöglicht.

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Mit dem neuen 3D-Oberflächenmesssystem identifiziert Ugitech die lokale Form von Objekten, beispielsweise der Rippen von rostfreiem Bewehrungsstahl.
Mit dem neuen 3D-Oberflächenmesssystem identifiziert Ugitech die lokale Form von Objekten, beispielsweise der Rippen von rostfreiem Bewehrungsstahl.
(Bild: Ugitech)

Das Unternehmen der Schmolz+Bickenbach-Gruppe betreibt in Ugine (Frankreich) sein Forschungszentrum. Ein kürzlich installiertes 3D-Mikroskop entspricht den aktuellen Standards – ob für die Detektion von Oberflächenfehlern, zur Messung gezogener Profile oder um die lokale Oberflächenrauheit zu prüfen. Ugitech setzt das System laut eigener Mitteilung für Forschungsarbeiten sowie für Gutachtenstudien ein.

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Die neue 3D-Prüftechnik im Ugitech-Forschungszentrum ist ergänzt die Raster- und Transmissionselektronenmikroskopie (TEM). Als einer der wenigen Hersteller von Edelstahl-Langprodukten nutzt Ugitech TEM, um die Mikrostruktur von Materialien im Submikrometerbereich zu untersuchen. Bei anspruchsvollen Anwendungen hängen die Eigenschaften von nicht rostenden Stählen und Legierungen von der Feinstruktur des Materials sowie den ausgeschiedenen Phasen im Stahl ab.

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