MM-Index 03/2018 Ölpreis gerät unter Druck

Redakteur: Robert Horn

Nach einem soliden Start in die dritte Kalenderwoche fällt der MM-Index zum Wochenende auf 0,49 Punkte, dem bisher tiefsten Stand 2018. Die Preise für Industriemetalle zeigen sich im Vergleich zur Vorwoche kaum verändert, einzig der Stahlpreis steigt um 4,3 %. Öl wird dagegen um 1,8 % günstiger.

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Der MM-Index, hier auf dem Titelbild des MM Maschinenmarkt 02/2018, verliert zum Ende der KW 03 leicht.
Der MM-Index, hier auf dem Titelbild des MM Maschinenmarkt 02/2018, verliert zum Ende der KW 03 leicht.
(Bild: MM Maschinenmarkt)

Von Rohstoffpreisen über die Nachfragesituation bis zu Wechselkursentwicklungen: Der MM-Index fasst zusammen, was für den Maschinen- und Anlagenbau relevant ist. Der aus 13 Faktoren errechnete Wert spiegelt Woche für Woche die Stimmung in der Industrie wider.

Der Eurokurs bleibt stark

In KW 03 gab es insgesamt wenig Bewegung am Devisenmarkt, der Euro zeigte sich nur leicht stärker und notierte gegenüber dem US Dollar mit einem Plus von 0,2 % (1,23 US-Dollar/Euro). Gegenüber den asiatischen Leitwährungen musste der Euro leichte Verluste hinnehmen, während sich der Vorwochentrend zum japanischen Yen bestätigte (erneut - 0,1 %) musste der Euro die Vorwochengewinne gegenüber dem chinesischen Yuan (+ 1,1 %) mit einem Minus von 0,8 % fast vollständigen wieder hergeben.

Ölpreis unter Druck, Stahlpreis zieht an

Bisherige Nachrichten aus den USA bezüglich einem Anstieg der Rohölförderung in den USA um 258.000 Barrel pro Tag belasteten den Ölpreis nach einer starken Rally in den vergangenen Wochen. Zwischenzeitlich war der Preis auf über 70 US-Dollar pro Barrel geklettert. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete am Freitag nur noch 68,81 US-Dollar – ein Minus von 1,8 %.

Die Industriemetalle zeigten sich insgesamt wenig verändert, einzig der Stahlpreis stieg um 4,3 % gegenüber der Vorwoche.

Gute Stimmung am Parkett

Trotz Sorgen um die Exporte der Eurozone wegen des anhaltend hohen Eurokurses schaffte es der Aktienindex-Prime insbesondere am Freitag nochmals auf ein Plus von 1,8 %. Grund dafür sind die robuste makroökonomische Wirtschaftsdaten, sowie die Hoffnung auf starke Firmenbilanzen in dieser Woche.

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