Pilz

Oettinger informiert sich über Industrie 4.0

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Wichtig für die Industrie der Zukunft ist die Ausbildung der Fachkräfte. Das duale Ausbildungssystem mit (Hoch-)schulen und Unternehmen als Partnern, ist ein international bewundertes und immer häufiger kopiertes, deutsches Modell.

Bei Pilz konnte sich EU-Kommissar Oettinger von der Qualität der Ausbildung selbst ein Bild machen: Im Rahmen seines Besuches eröffnete er die neue Ausbildungswerkstatt, in der das Familienunternehmen 35 Auszubildende in gewerblichen Berufen für die Zukunft qualifiziert. Die Auszubildenden zeigten anhand eines selbst gebauten Modells, wie heute mit Automatisierungslösungen von Pilz schon ganze Anlagen über einen handelsüblichen Tablet-Computer überwacht und gesteuert werden können. „Für die Jugend ist der Umgang mit Internet-Technologien selbstverständlich, sie wachsen damit auf und tragen so diese Technologien auch in die Unternehmen und Fabrikhallen“, ist Renate Pilz überzeugt.

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Industrie 4.0 in der Fertigung bei Pilz

Günther H. Oettinger besichtigte auch das neue Peter Pilz Produktions- und Logistikzentrum, das das Unternehmen am Stammsitz Anfang Oktober in Betrieb genommen hatte. Dort fertigt Pilz intelligente Steuerungen, Sensoren und Antriebe für den Maschinen- und Anlagenbau. Dabei setzt das Unternehmen auf digitalisierte Geschäftsprozesse und die Verwendung von Internet-Technologien für die Optimierung seiner eigenen Produktion: Werkstückträger finden bei Pilz dank berührungsloser RFID-Technologie automatisch den richtigen Weg zum nächsten Bearbeitungsplatz; Maschinen-Daten werden in der Pilz eigenen Cloud gesammelt und analysiert. So können frühzeitig Zustandsänderungen oder Verschleiß erkannt und Stillstandszeiten verringert werden.

Security und Standards sind Herausforderung

Pilz ist sich den Herausforderungen an die IT-Security durch eine komplett vernetzte Produktion bewusst. Daher hat das Automatisierungsunternehmen in eine umfangreiche Security-Infrastruktur zur Überwachung des gesamten Datenverkehrs investiert. Dazu gehört auch ein eigenständiges Rechenzentrum, das neuesten Standards entspricht. Eine permanente Analyse von Protokoll- und sämtlicher anderer Daten ermöglicht eine frühzeitige Erkennung von Unregelmäßigkeiten. Zusätzlich wurden für einzelne Fertigungsbereiche unterschiedliche Firewall-Systeme installiert, wodurch der notwendige Security-Level je Zone individuell festgelegt werden kann. Ausfälle und Sicherheitsrisiken werden vermieden, das Know-how geschützt.

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