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2. Kongress „Intelligenter Produzieren“

Offline-Programmierung von Industrierobotern für unterschied

VDMA09_09 interview bay

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Die Offline-Programmierung von Industrie-Robotern hat mittlerweile die „Grenzen“ der Automobilindustrie überwunden und dringt als rationelles Programmierverfahren auch die General Industry vor. Schweißen, Lackieren, Handhaben oder Montieren – es gibt ein Industrieroboter erledigt heute unterschiedlichste Fertigungsaufgaben. Zuvor müssen ihm die nötigen Fertigkeiten im Rahmen eines sogenannten Teach-in-Prozesses vermittelt werden. Faktisch steht der  Programmierer dabei neben dem Roboter und bringt ihm bei, was er zu tun und wie oder wohin er sich zu bewegen hat.
Teachen auf dem Shop Floor ist allerdings zeitaufwändig und  mit Maschinenstillstand verbunden. Doch weil in der Produktion Zeit Geld ist, wurde mit der Offline-Programmierung eine rationelle und Zeit sparende Alternative entwickelt.
Der Programmierer versetzt dabei Maschinen und Roboter in eine virtuelle Fertigungsumgebung und führt am Rechner eine Erreichbarkeits-, Platzierungs- und Kollisionsuntersuchung durch.  Verbreitet ist diese Vorgehensweise in der Automobilindustrie.
Ob die Offline-Programmierung weitere Anwendungsgebiete erobern konnte, verrät Alexander Bay, Product Manager bei  Kuka Roboter, im Gespräch mit MM-Redakteur Peter Steinmüller.