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Oliver-Wyman-Studie

Ohne Ressourceneffizienz kein Unternehmenserfolg

| Redakteur: Jürgen Schreier

Wer nachhaltiges Wirtschaften ernst meint und damit auch einen positiven Beitrag zum Ergebnis leisten will, muss gezielt Maßnahmen definieren und diese konsequent umsetzen. Das kostet zunächst Geld, wird sich nach Einschätzung von Oliver Wyman aber früher oder später in klingender Münze niederschlagen.

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Der Rohstoffverbrauch muss in den kommenden Jahren kräftig gesenkt werden.
Der Rohstoffverbrauch muss in den kommenden Jahren kräftig gesenkt werden.
(Bild: Public Domain CC0/jprohaszka)

Volatile Rohstoffpreise, strengere Umweltauflagen, und steigende Anforderungen von Konsumenten sowie Investoren machen es für Unternehmen unausweichlich, sich intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit zu beschäftigen. Diese Ansicht vertritt man bei der Unternehmensberatung Oliver Wyman.

Grüne Tünche reiche längst nicht mehr aus. Wer nachhaltiges Wirtschaften ernst meine und damit auch einen positiven Beitrag zum Ergebnis leisten wolle, müsse gezielt Maßnahmen definieren und diese konsequent umsetzen. Voraussetzung dafür sei eine ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie.

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Am Thema Nachhaltigkeit führt kein Weg mehr vorbei

Laut Oliver Wyman sind die Herausforderungen sind groß, gewaltig aber sind auch die Chancen. So könnten Unternehmen in den Branchen Handel, Industrie, Energie, Wertstoffmanagement sowie Transport und Logistik OECD-weit ihre Geschäftsergebnisse um insgesamt 588 Mrd. Euro pro Jahr verbessern und die CO2-Emissionen jährlich um 2,5 Mrd. t reduzieren. Das sind Ergebnisse der Oliver Wyman-Analyse „From Green To Sustainable“.

Am Thema Nachhaltigkeit führt nach Aussagen der Unternehmensberater kein Weg mehr vorbei. So gibt die Europäische Kommission vor, die Treibhausgasemissionen bis 2050 um 80 % gegenüber 1990 zu senken. Dies bedeutet beispielsweise für Deutschland eine Reduzierung um 650 Mio. t CO2-Äquivalent, was jährliche Investitionen von 53 Mrd. Euro erfordert. 50 Mrd. Euro davon wird der Privatsektor leisten müssen. Hinzu kommen zusätzliche Aufwendungen für eine nachhaltigere Produktentwicklung, zum Beispiel im Bereich Kreislaufwirtschaft, Rohstoff- und Wertstoffwiederverwendung.

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