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Augmented und Virtual Reality

OLED-Mikrodisplays machen Datenbrille multifunktional

| Redakteur: Beate Christmann

Das Fraunhofer-FEP hat einen Demonstrator für eine multifunktionale Datenbrille mit integrierten OLED Mikrodisplays entwickelt, der sich sowohl für Augmented-Reality-Anwendungen (AR), als auch für immersive virtuelle Realität (VR) eignen soll.
Das Fraunhofer-FEP hat einen Demonstrator für eine multifunktionale Datenbrille mit integrierten OLED Mikrodisplays entwickelt, der sich sowohl für Augmented-Reality-Anwendungen (AR), als auch für immersive virtuelle Realität (VR) eignen soll. (Bild: Fraunhofer-FEP)

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Fraunhofer-Inst. für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

Fraunhofer-Forscher haben einen Datenbrillen-Demonstrator entwickelt, der, nach eigener Aussage, sowohl für Augmented-Reality- als auch für Virtual-Reality-Anwendungen einsetzbar ist und zudem einen 3D-Effekt erzeugt. Möglich werden soll dies durch die Integration von bidirektionalen OLED-Mikrodisplays in der Datenbrille.

Die Einsatzgebiete von VR- beziehunsweise AR-Datenbrillen (VR: virtual reality = virtuelle Realität, AR: augmented reality = erweiterte Realität) sind mittlerweile vielfältig: Zunehmend verbreitet sich ihre Anwendung im professionellen Umfeld als Unterstützung für Konstrukteure, Monteure, Chirurgen, in der Katastrophenhilfe oder Lernmedium. Das Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP hat von ihm entwickelte bidirektionale OLED-Mirkodisplays nun in einem Datenbrillen-Demonstrator integriert, mit dem sowohl AR- und VR-Anwendungen als auch 2D- und 3D-Inhalte dargestellt werden können sollen.

Erklärtes Ziel: Nutzerakzeptanz steigern

Fortlaufend hat das Fraunhofer-FEP seine Mikrodisplays in verschiedenen Demonstratoren verbaut und in vielerlei Einsatzszenarien getestet und weiterentwickelt. Ziel war es stets, eine sehr gute Darstellungsqualität zu erlangen und damit letztlich die Nutzerakzeptanz zu steigern. Nun wurde ein bestehender Demonstrator gemeinsam mit der Juniorprofessur für technisches Design der TU Dresden baulich so weiterentwickelt, dass er sowohl für AR- als auch VR-Anwendungen einsetzbar ist. Daneben können den beiden Displays je Auge unterschiedliche Bildinhalte zugewiesen und so ein 3D-Eindruck beim Nutzer erzeugt werden. Durch die Nutzung der standardisierten Schnittstellen HDMI und USB ist die Datenbrille mit praktisch jeder Videoquelle verwendbar.

Für den ersten Demonstrator nutzten die Wissenschaftler bidirektionale OLED-Mikrodisplays mit einer Auflösung von 800 x 600 Pixeln, die neben den OLED-Pixeln auch Photodioden-Pixel auf dem Chip integriert haben. Dadurch soll neben der Anzeige von Informationen über die Displaypixel mit dem eingebetteten Bildsensor auch das Auge des Nutzers aufgenommen und somit potenziell eine Augensteuerung umgesetzt werden können.

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