Sicherheitstechnik Optimierte Überwachung der Brennersteuerung minimiert Ausfälle

Autor / Redakteur: Kwinten Cantraine / Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Über eine verbesserte Brennersteuerung und einer Visualisierung der Sensor- und Brennerdaten konnte bei einem Stahlhersteller die Betriebsdauer verlängert werden. Wie der Beitrag zeigt, ist damit auch die Diagnose bei den Anfahrbrennern effizienter und die Fehlersuche schneller.

Die Stahlcoils werden abgewickelt und im Ofen wärmebehandelt, um die erforderlichen metallurgischen Eigenschaften zu erhalten.
Die Stahlcoils werden abgewickelt und im Ofen wärmebehandelt, um die erforderlichen metallurgischen Eigenschaften zu erhalten.
(Bild: Pilz)
  • Die Flammenüberwachung über UV-Detektoren wurde auf Ionisation umgestellt.
  • Die neue Brennersteuerung ermöglicht eine bessere Regelung.
  • Die jetzt zusätzliche grafische Anzeige ermöglicht wesentlich schnellere Reaktionszeiten auf Veränderungen.

Um die Produktionsprozesse sicherer und effizienter zu machen, hat der Stahlproduzent Arcelor Mittal die Produktionstechnik auf Vordermann gebracht. Dazu wurde in seiner Kaltwalzanlage für Fallrohre im belgischen Gent die Brennerüberwachung der Öfen optimiert. Im Fokus stand dabei eine effiziente und sichere Automatisierung einschließlich einer effizienteren Diagnose. Für den Umbau seiner Anlage entschied sich der Stahlproduzent für das Rund-um-Servicepaket des Automatisierungsexperten Pilz. Das Unternehmen war auch für den kompletten Umbau verantwortlich.

In der Kaltwalzanlage von Arcelor Mittal in Gent werden die Stahlcoils (Bandstahlrollen) nach Kundenanforderungen veredelt. Insgesamt ist der Produktionsprozess für Fallrohre im sogenannten Kaltwalzwerk in fünf Schritte unterteilt: Beizen, kaltwalzen, glühen, anlassen, dann die Endbearbeitung. Anschließend werden die Bandstahlrollen im letzten Schritt verpackt und sind für den Versand an den Kunden bereit.