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Euroblech 2014n

Ordentlich profiliert

| Redakteur: Benedikt Hofmann

Mit Hilfe der Finite-Elemente-Methode (FEM) kann beim Walzprofilieren vor dem Beginn der Fertigung von Rollenwerkzeugen geprüft werden, ob die konzipierte Rolle das gewünschte Ergebnis liefert.

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Durch den neuen Postprozessor kann das Ergebnis der Simulation leichter ausgewertet werden.
Durch den neuen Postprozessor kann das Ergebnis der Simulation leichter ausgewertet werden.
(Bild: Ubeco)

Schon seit einiger Zeit verfügt die Walzprofilier-Software Profil von Ubeco deshalb über eine Schnittstelle zum weit verbreiteten FEM-System LS-Dyna. In der jetzt vorgestellten Version soll Profil über einen leistungsfähigeren Postprozessor verfügen, mit dem das Ergebnis der Simulation leichter ausgewertet werden kann. Auf Knopfdruck erstellt das Programm Schnittbilder des Blechs, insbesondere in den einzelnen Gerüsten, an beliebiger Stelle innerhalb der Walzprofilieranlage oder nach Verlassen der Anlage. Durch das Einblenden von 2D-Schnitten oder 3D-Volumina der Rollen in die Schnittbilder soll es leicht möglich sein, die Lage des Profils innerhalb der Rollen zu prüfen. So kann auch ein visueller Soll-Ist-Vergleich mit der entworfenen Profilblume durchgeführt werden.

Anwender spezifische Funktionen

Spannungen und Dehnungen werden wie bei FEM üblich durch ein Farbspektrum dargestellt. Zusätzlich erzeugt die Software Graphen, die wahlweise die Spannung quer und längs, die Dehnung und die Blechdickenänderung als Funktion der Position des Blechs in der Maschine darstellen. Diese speziell auf die Bedürfnisse des Walzprofilier-Konstrukteurs zugeschnittenen Funktionen erleichtern es Ubeco zufolge, das Ergebnis der FEM-Simulation auszuwerten.

Ubeco GmbH auf der Euroblech 2014: Halle 13, Stand G39

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