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Konjunktur Ostdeutsche Industrie sieht schwarz

| Redakteur: Peter Steinmüller

Im Verarbeitenden Gewerbe Ostdeutschlands hat sich die Stimmung im November schlagartig verschlechtert, meldet das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Gravierender ist jedoch der Einbruch bei den Geschäftsaussichten.

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Zwar bewerten zwei von drei Industrieunternehmen ihre aktuelle Geschäftslage positiv, doch im September waren es noch vier von fünf. Bei den Geschäftsaussichten überwiegt zwar der Anteil der Unternehmen, die positive Erwartungen bis zum Frühjahr hegen, noch geringfügig. Aber unter den Vorleistungsgüterproduzenten ist die Stimmung gekippt. Mehr als die Hälfte der Unternehmen meldet „eher schlechte“ (47%) und „schlechte“ Aussichten (11%). Bei kleinen Unternehmen fällt die Verschlechterung des Geschäftsklimas nicht so gravierend aus wie bei Betrieben mit 250 und mehr Beschäftigten.

Die negative konjunkturelle Botschaft bleibt auch unter Ausschluss saisonaler Effekte bestehen. Sowohl die Bewertungen zur aktuellen Lage als auch zu den Aussichten sind in den letzten Monaten regelrecht abgestürzt. Das betrifft das Verarbeitende Gewerbe insgesamt, vor allem aber die Hersteller von Vorleistung.

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