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Gleitschleifen

Otec präsentiert auf der EMO 2007 Schleppfinishanlagen für die Werkzeugbearbeitung

16.08.2007 | Redakteur: Josef-Martin Kraus

Die hohe Schartigkeit der Schneidkante eines Hartmetallfräsers nach einer herkömlichen Bearbeitung erzeugt eine hohe Kerbwirkung. Unkontrollierte Kantenausbrüche beim Zerspanen sind die Folge.
Die hohe Schartigkeit der Schneidkante eines Hartmetallfräsers nach einer herkömlichen Bearbeitung erzeugt eine hohe Kerbwirkung. Unkontrollierte Kantenausbrüche beim Zerspanen sind die Folge.

Im Zentrum der Präsentation des Anlagenherstellers Otec auf der EMO 2007 steht die Kantenbearbeitung bei Werkzeugen. Otec hat dazu die Schleppfinishanlagen der Serie DF-Tools entwickelt. Ziel der Werkzeugbearbeitung in der Anlage ist die Standzeitverlängerung und Optimierung von Werkzeugfunktionen.

Bei Zerspan-, Umform- und Stanzwerkzeugen ermögliche die Anlage eine signifikante Verbesserung der Kantenverrundung und Oberflächenglättung, erläutert Helmut Gegenheimer, Geschäftsführer der Otec Präzisionsfinish GmbH, Straubenhardt. Dadurch werde eine deutlich längere Werkzeugstandzeit und effizientere Werkstückbearbeitung erreicht.

Dagegen besteht nach einer konventionellen Schneidkantenbearbeitung bei Hartmetallfräsern weiterhin die Gefahr des Kantenbruchs. Der Grund dafür liegt in der hohen Schartigkeit der Schneidkante, wie Mikroskopaufnahmen zeigen. Dadurch wird in den Kanten eine hohe Kerbwirkung erzeugt, die beim Zerspanen zu unkontrollierten Ausbrüchen führen.

Hochwertige kantenbeschichtung dank minimierter Kerbwirkung

Im Gegensatz dazu haben die Werkzeuge nach einer Kantenbearbeitung in den Anlagen der Baureihe DF-Tools laut Gegenheimer eine deutlich glattere Oberfläche. Das minimiere die Kerbwirkung und ermögliche eine hochwertige Kantenteschichtung. Bei Hartmetallfräsern sei werde damit die Standzeit bis zum Vierfachen erhöht-

Die Oberflächenglättung beschleunigt bei Zerspanwerkzeugen die Spanabfuhr. Bei Umformwerkzeugen verbessert sie die Fließeigenschaften und bei Stanzwerkzeugen reduziert sie die erforderlichen Schnittkräfte. Die Ergebnisse können Metallbearbeiter an ihren Werkzeugen selbst testen. Dazu bietet Otec eine kostenlose Musterbearbeitung an. Die verberbesserten Werkzeugkanten bewirkten laut Gegenheimer bei Zerspanwerkzeugen eine Standzeitverlängerung und eine Erhöhung der Schnittgeschwindigkeit.

Bei Zerspan- und Stanzwerkzeugen wird in jüngster Vergangenheit zunehmend auf die Form beziehungsweise Geometrie der Schneidkanten im Mikrometerbereich geachtet. Diese Tatsache, resümiert der Otec-Geschäftsführer, spiegele sich in der Nachfrage nach Anlage der Baureihe DF-Tools wider.

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