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Paletten werden ständig weiterentwickelt

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Nach Aussage von Inka Paletten werden rund 11 Mio. Pressholzpaletten pro Jahr in Europa verkauft. „Nicht für alle Marktteilnehmer ist das Europaletten-Tauschsystem die optimale Lösung. Die nationalen Verbände der Spediteure proben teilweise den Ausstieg (beispielsweise in der Schweiz). Sie sind es leid, durch Leertransporte und Nachkäufe die versteckten Kosten des Poolsystems alleine zu schultern“, erklärt Andreas J. Heinrich, Product Manager, Inka Paletten, der davon überzeugt ist, dass die Einwegpalette dadurch wieder Impulse bekommen wird.

Trend zum halben Euroformat

Auch Bereiche, die mit viel Aufwand in einen Standard 800 mm ×1200 mm getrieben wurden, werden vielleicht wieder ein individuelles Format als die bessere Lösung favorisieren. Im Export wird häufig auf 1000 mm x 1200 mm, 760 mm x 1140 mm oder 1140 mm x 1140 mm gepackt. „Da sind Einwegpaletten wie unsere Pressholzpaletten die preisgünstige Alternative. Aber auch im Bereich der innereuropäischen Kleinsendungen oder im Bereich POS-Displaypaletten werden Pressholzpaletten häufig eingesetzt“, sagt Heinrich.

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Generell beobachtet Inka einen Trend zum halben Euroformat. „Ich denke das kommt durch die stärkere Splittung der Lieferungen auf verschiedene Anlieferadressen und mehrere Just-in-Time-Lieferungen. Eine halbe Palette ist oftmals ausreichend und benötigt weniger Platz auf dem Lkw“, erklärt Heinrich.

Die Verluste von Paletten sind immer wieder ein Ärgernis. Bei Palpool setzt man daher seit zehn Jahren auf RFID-getagte Kunststoffpaletten. „Mittlerweile sind mehrere Hunderttausend im Umlauf, wobei sich die Verlustquote auf null beläuft“, so Frank Bücker, Vertriebsleiter Kunststoff bei Paul Craemer. Dabei kommen verschiedene Paletten zum Einsatz, wie zum Beispiel die CR1, die CR3 sowie Halbpaletten.

Spezielle Antennen

Bei der RFID-Technologie wurden zunächst HF-, später dann serienmäßig UHF-Transponder mit der Frequenz 868 MHz eingesetzt. Diese besitzen ein speziell für Craemer entwickeltes Antennendesign. „Gemeinsam mit Kunden und Partnern entwickeln wir individuelle Komplettlösungen und dabei spielt RFID im Rahmen der Prozesssteuerung und -überwachung eine zunehmend wichtige Rolle“, nennt Bücker einen Grund für die positiven Reaktionen am Markt.

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