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Paletten werden ständig weiterentwickelt

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So verzeichnet Craemer eine steigende Nachfrage bei den Kunden quer durch alle Branchen. Ein weiteres Motiv sieht Bücker darin, dass das Denken immer stärker hin zu optimierten logistischen Abläufen geht. Die RFID-Technologie ermöglicht eine lückenlose Information über Warenströme, die Optimierung von Transportabläufen und die Steuerung von Paletten in der Intralogistik. Zwar ist der Einsatz von RFID-Technologie in der Intralogistik mit Investitionen verbunden, die sich jedoch nach den Erfahrungen von Craemer-Kunden bereits nach kurzer Zeit amortisiert haben.

Einstieg in die RFID-Technik

Ein Vorteil für den Kunden durch die taggenaue Abrechnung ist zudem, dass diese ohne Palettenscheine und zeitaufwendige Buchungsabwicklungen von Palettenbewegungen in Subsystemen funktioniert. In der Vergangenheit verursachte dieses häufig Fehler und zusätzliche Kosten. Der Kunde setzt dabei also auf eine für ihn sehr kalkulierbare und transparente Lösung. Dies erleichtert den Einstieg in die RFID-Technologie.

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Seit Mai 2007 hat Craemer das Palpool erfolgreich am Markt etabliert und wird von führenden Lebensmittelherstellern wie der Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG oder der Sachsenmilch AG genutzt. „Wir verzeichnen jedoch auch eine steigende Nachfrage in anderen Branchen“, berichtet Bücker.

Es gibt aber auch noch eine andere Alternative – den Weiterverkauf der Paletten. Der bloße Weiterverkauf hat sich jedoch nicht durchgesetzt. Hauptproblem war hierbei die Abnutzung und der damit einhergehende Wertverlust einer neuen Palette. Somit musste für den Empfänger der Palette ein Anreiz geschaffen werden, der ihm ausreichend Vorteile bietet, auf ein neues System umzusteigen.

Versender subventioniert Weiterverkauf einer nagelneuen Palette

Beim Logistikkonzept „Weiterverkauf mit Mehrwert“ von Falkenhahn subventioniert der Versender den Weiterverkauf einer nagelneuen Palette mit durchschnittlich 75 Cent und schafft damit einen Mehrwert für den Empfänger. Denn dieser erhält eine neuwertige Palette zum Gebrauchtpreis, um sie dann entweder selber zu nutzen oder mit einem kleinen Gewinn von einem Palettenhändler abholen zu lassen.

„Die Reaktionen sind meist positiv, da wir unseren Kunden die möglichen Einsparpotenziale beim Umstieg auf den Weiterverkauf aufzeigen und sie damit überzeugen können“, sagt Marcus Falkenhahn, Vorstandsmitglied der Falkenhahn AG. Für ihn ist die Kostenverteilung beim Weiterverkauf wesentlich gerechter als beim Palettentausch – die Kosten können direkt auf den Verursacher umgelegt werden.

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