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Automatisierung

Pankl setzt auf flexible KNAPP-Shuttles

| Redakteur: Benedikt Hofmann

Das High Performance Antriebswerk von Pankl Racing in Kapfenberg.
Das High Performance Antriebswerk von Pankl Racing in Kapfenberg. (Bild: Pankl)

Pankl Racing Systems, ein Hersteller von Motor- und Antriebssystemen sowie Fahrwerksteilen für den Rennsport, High-Performance-Autos und die Luftfahrtindustrie setzt in seinem neuen Werke für Antriebskomponenten auf die Shuttletechnologie von KNAPP. Diese sorgt für die Automatisierung des Kleinteilelagers mit Arbeitsplatzversorgung.

Der neue Produktionsstandort für Hochleistungs-Motorradgetriebe inklusive des neuen Lagersystems wird 2017 in Betrieb gehen. „Wir haben uns für das Konzept von KNAPP entschieden, weil die Kernkomponenten des Systems durchdacht und technisch ausgereift wirken. Ein weiterer entscheidender Faktor war die extrem produktive Zusammenarbeit während der Konzeptphase. Die Projektingenieure und Produktmanager haben sehr rasch unsere spezifischen Anforderungen verstanden und in weiterer Folge sehr gute Lösungen entwickelt“, so Stefan Zinner, Produktionsleiter Serie bei Pankl.

Skalierbares Shuttle-System

Die neue Lösung besteht aus einem automatisierten YLOG-Shuttlesystem mit einer direkten Anbindung an drei Arbeitsplätze. Das Shuttle ist je nach Unternehmenswachstum beliebig skalierbar und soll eine hohe Verfügbarkeit sicherstellen. Auf 4300 Stellplätzen werden die vielen verschiedenen Zahnräder und Wellen, die bei Pankl gefertigt werden, zunächst eingelagert und später im Ware-zur-Person Prinzip an den Montagearbeitsplätzen bereitgestellt.

An den eigens für Pankl adaptierten Arbeitsplätzen der Pick-it-Easy Serie wird eine Sicherheitskontrolle in einem Dreistufen-Verfahren durchgeführt, um jedes Bauteil später im Bedarfsfall rückverfolgen zu können. Die einzelnen Teile werden dem Arbeitsplatz in der richtigen Reihenfolge zugeführt und der Mitarbeiter mittels Pick-to-Light angewiesen, den richtigen Artikel zu entnehmen. Mittels Bilderkennungstechnologie wird die Seriennummer erfasst und so die Identität des entnommenen Teils festgestellt. Zusätzlich wird der Montageprozess mittels Bildmustererkennung, einer Techn-logie der KNAPP-Tochter ivii GmbH, auf Richtigkeit geprüft.

Im neuen Werk für Antriebskomponenten von Pankl sorgt Shuttle-Technologie von KNAPP für die Automatisierung des Kleinteilelagers mit Arbeitsplatzversorgung.
Im neuen Werk für Antriebskomponenten von Pankl sorgt Shuttle-Technologie von KNAPP für die Automatisierung des Kleinteilelagers mit Arbeitsplatzversorgung. (Bild: Knapp)

Stefan Zinner setzt hohe Erwartungen in die neue Technik: „Das KNAPP-System ist für uns eine zukunftsweisende Lösung in Richtung Industrie 4.0, die weit über die klassischen Anforderungen an Lagerlogistik hinausgeht. Es geht um eine wertschöpfende Interaktion von Mensch und Maschine. Die Mitarbeiter machen Montagetätigkeiten, die viel handwerkliches Geschick erfordern, und werden dabei von einem Bildverarbeitungssystem unterstützt.“

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