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Bolivien Partnerschaftsabkommen zur Industrialisierung von Lithium

| Redakteur: Melanie Krauß

Das bolivianische Staatsunternehmen Yacimientos de Litio Bolivianos (YLB) und die deutsche ACI Systems Alemania GmbH (Acisa) haben ihre Zusammenarbeit bei der Gewinnung und Industrialisierung von Lithium aus dem Salar de Uyuni offiziell besiegelt.

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Prof. Dr. Wolfgang Schmutz (l.), CEO der Acisa, und Juan Carlos Montenegro, Chef von YLB, unterzeichneten ein Partnerschaftsabkommen.
Prof. Dr. Wolfgang Schmutz (l.), CEO der Acisa, und Juan Carlos Montenegro, Chef von YLB, unterzeichneten ein Partnerschaftsabkommen.
(Bild: ACI Systems Alemania GmbH)

Juan Carlos Montenegro, Chef von YLB, und Prof. Dr. Wolfgang Schmutz, CEO von Acisa, unterzeichneten in La Paz ein entsprechendes Partnerschaftsabkommen.

Die Partnerschaft soll auch Deutschland Zugriff auf das begehrte Metall sichern. Das Konsortium um Acisa bietet dem Unternehmen zufolge Technik, Anlagen und Maschinen der neuesten Generation, um in Bolivien mittelfristig eine Wertschöpfungskette von der Gewinnung des Rohstoffes Lithium über die Herstellung von Kathodenmaterial bis zur Produktion von Batteriesystemen als Endprodukt zu realisieren. Ein wichtiger Aspekt sei dabei die umwelt- und sozialverträgliche Realisierung.

Darüber hinaus soll es einen Know-how-Transfer durch die Ausbildung und Qualifizierung bolivianischer Mitarbeiter geben. In Bolivien sollen dadurch zwischen 500 und 1000 direkte und bis zu 10.000 indirekte Arbeitsplätze entstehen, unter anderem in den Bereichen Transport, Logistik und Services. Der Start der Produktion von Lithium als Rohstoff ist für die zweite Jahreshälfte 2021 terminiert und bis Ende 2022 soll eine Produktionskapazität von 35.000 bis 40.000 t Lithiumhydroxid jährlich erreicht werden. Es ist geplant, diese weiter auszubauen.

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