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Patentierte Beschichtung versiegelt Oberflächen

| Autor / Redakteur: Sophie Kesy / Frauke Finus

In Klärwerken korrodieren Leitungssysteme mit der Zeit, da aggressives Abwasser die Rohrwände angreift. Deswegen werden oftmals widerstandsfähige Graphitrohre verwendet, die aber trotzdem nach einigen Jahren undicht werden und ausgetauscht werden müssen.
In Klärwerken korrodieren Leitungssysteme mit der Zeit, da aggressives Abwasser die Rohrwände angreift. Deswegen werden oftmals widerstandsfähige Graphitrohre verwendet, die aber trotzdem nach einigen Jahren undicht werden und ausgetauscht werden müssen. (Bild: Thomas Max Müller / pixelio.de)

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Die Lebensdauer von Leitungssystemen erhöhen: Eine elastische und ökologische Einkomponenten-Beschichtung auf Polymerbasis stoppt Erosion und Korrosion.

Wasserrohrleitungen erodieren und korrodieren mit der Zeit, weswegen beispielsweise Klärwerke oftmals widerstandsfähige Graphitrohre verwenden, die aber trotzdem nach einigen Jahren undicht werden und ausgetauscht werden müssen. Bisherige Schutzbeschichtungen erhöhen zwar die Lebensdauer der Leitungen, weisen jedoch einige Nachteile auf: Sie bestehen häufig aus mehreren Komponenten, wodurch sich das Auftragen zeitaufwendig darstellt, und sie enthalten außerdem oftmals gesundheits- und umweltschädliche Stoffe. Daher hat die Build Care Ltd. das einkomponentige und ökologische Beschichtungssystem Ela Proof entwickelt, das zuverlässig vor der Korrosion von Rohrverbindungen und Innenrohren schützt. Es härtet innerhalb von wenigen Stunden aus und bildet dabei eine etwa 1 mm starke, trockene und rutschhemmende Schicht auf verschiedensten Untergründen – porös, netz- oder faserartig. Das chemikalienresistente Ela Proof behält seine Elastizität und Dichtheit über Jahrzehnte und widersteht allen Witterungseinflüssen. Das nachhaltige Beschichtungssystem ist in unterschiedlichen Farben erhältlich und wird im deutschsprachigen Raum von der Avion Europa GmbH vertrieben.

Beschichtungssystem auf Polymerbasis

Rohrmaterialien müssen Korrosion und Erosion sowie stark schwankenden Witterungseinflüssen standhalten, weswegen Schutzanstriche notwendig sind. „Um Rohre zu isolieren und die Rohrverbindungen zu versiegeln, finden oft Beschichtungen und Klebstoffe auf Polymerbasis Verwendung, die auf die unterschiedlichen Anforderungen des Einsatzgebietes abgestimmt sind“, berichtet Roland Caminades, Geschäftsführer der Avion Europa GmbH. „Doch viele sind entweder nicht besonders umweltverträglich oder es handelt sich um eine Mehrkomponenten-Lösung, deren Auftragen sich zeitintensiv und aufwendig gestaltet.“ Deswegen bietet die Build Care Ltd. mit dem einkomponentigen Ela Proof ein elastisches und dauerhaftes Beschichtungssystem auf Polymerbasis an, das keine Lösungsmittel enthält und schnell aufzutragen ist. Dadurch gewährleistet es einen vielseitigen, geruchsarmen und vollkommen ökologischen Einsatz bei allen Bauarbeiten. Dank seiner semipermeablen Membran ist es wasserundurchlässig und eignet sich beispielsweise auch zur Versiegelung der Nähte an Spundwänden von Hafenbecken

oder -mauern.

Flexible Beschichtung für unterschiedlichste Anwendungen

ElaProof schützt dank seiner Wasserundurchlässigkeit Oberflächen vor Korrosion sowie Erosion und verfügt über eine Haftfestigkeit von 1 bis 4 N/mm2. Verarbeitet wird es idealerweise bei Temperaturen zwischen 10 bis 30 °C und hält nach dem Aushärten -30 bis +150 °C stand. „Die Membran der Beschichtung härtet aus, sobald das Wasser aus ihr verdunstet ist“, führt Caminades aus. „Die Dauer dieses Prozesses ist abhängig von der Temperatur, der relativen Luftfeuchtigkeit und dem Taupunkt. Bei Raumtemperatur ist die Membran üblicherweise bereits nach drei bis vier Stunden berührungslos trocken und erzeugt einen trittsicheren Untergrund.“

Da Ela Proof eine semipermeable Membran ausbildet, muss die zu bearbeitende Oberfläche vor dem Auftragen nur mit einem Hochdruckreiniger gesäubert werden. Danach lässt sich die Beschichtung direkt auf dem noch feuchten Grund auftragen – das Wasser unterhalb der Schicht kann durch die Membran diffundieren.

Außerdem wirkt Ela Proof als Materialverbinder für verschiedenste Stoffe: Glas mit Keramik, Keramik mit Bitumen, Bitumen mit Beton, Beton mit Glas und zahlreiche Kombinationen mehr. „Keine Baustelle gleicht der anderen und auf jeder kommen ganz verschiedene Materialien zum Einsatz“, erklärt Caminades. „Beispielsweise müssen oftmals Rohrübergänge abgedichtet werden, bei denen Komponenten aus verzinktem Stahlblech, Kunststoff und Estrich gleichzeitig verarbeitet sind. Da jeder Stoff einen anderen Ausdehnungskoeffizienten besitzt, variiert ihre Reaktion auf Temperaturunterschiede. Ela Proof passt sich dynamisch an und bleibt auch bei wechselhaften Witterungen dicht, ohne auszutrocknen und spröde zu werden.“ Die Elastizität der Beschichtung liegt direkt nach dem Auftragen bei 758 Prozent – selbst nach 10 Jahren sinkt sie witterungsbedingt nicht unter 280 %.

Kundennahe Betreuung und anwendungsorientierter Dialog

Bei Bedarf können auch Schulungen oder Beratungen für den Einsatz von Ela Proof stattfinden. „Uns ist die direkte Kommunikation mit den Anwendern wichtig“, erläutert Caminades. „Daher teilen wir gerne unsere Erfahrungen im Umgang mit diesem höchst flexiblen Beschichtungssystem und freuen uns auch über neue Ideen und Impulse unserer Kunden.“ Aus diesem Dialog sind bereits weitere Varianten von Ela Proof entstanden: beispielsweise Ela Proof S als sprühbares Elastomer für große Oberflächen oder Ela Proof Indoor, das sich dank seiner Geruchsneutralität besonders für die Verwendung in geschlossenen Räumen eignet. Außerdem sind neben der Grundvariante in schwarz mittlerweile auf Wunsch der Anwender auch die Farben silikongrau und ziegelrot verfügbar. An einer farblosen Ela-Proof-Variante wird bereits gearbeitet.

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