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Solarzellen-Abfall

Photovoltaik-Industrie in der Pflicht

04.12.2008 | Autor / Redakteur: Claudia Treffert / Ulrike Gloger

<strong id="ForP_BAB0BB2D-00CA-FA1C-ED4F48700968F8B4">Gerhard Stryi-Hipp,</strong> Geschäftsführer des BSW: „Die Branche sieht ihre Verpflichtung und will sich beim Recycling auf keinen Fall vor der Verantwortung drücken.“ Bild: BSW
<strong id="ForP_BAB0BB2D-00CA-FA1C-ED4F48700968F8B4">Gerhard Stryi-Hipp,</strong> Geschäftsführer des BSW: „Die Branche sieht ihre Verpflichtung und will sich beim Recycling auf keinen Fall vor der Verantwortung drücken.“ Bild: BSW

Wer eine Solaranlage betreibt, will durchaus wissen, was am Ende der Lebensdauer mit den Modulen passiert. Für deren umweltgerechtes Recycling – mit vertretbaren Kosten und ohne ungeplanten Mehraufwand – erarbeiten die Modulhersteller momentan ein Konzept.

Je nach Sonnenstand wechselt die Fassade des Festo-Gebäudes in Barcelona ihre Farbe. Der Grund dafür sind polykristalline Photovoltaik-(PV-)Module, die eine Fläche von 3165 m² bedecken. Seit diesem Jahr speisen sie jährlich knapp 170 MWh ins spanische Stromnetz ein – und gemäß den allgemeinen Erwartungen machen sie das mindestens die nächsten 20 Jahre.

Anders als in der katalanischen Hauptstadt decken in Rohrbach – einem weiteren Standort des renommierten Anbieters von pneumatischer und elektrischer Automatisierungstechnik – seit 2004 Dünnschichtmodule eine 540 m² große Dachfläche ab. Doch genau wie in Spanien soll hier der Strom noch jahrelang ins örtliche Stromnetz fließen.

Für Solarstromerzeuger wie Unternehmen, Kommunen oder private Investoren, die auf Fassaden-, Dach- oder Freiflächen PV-Module installieren lassen, kommt aufgrund der langen Lebensdauer die Frage nach dem Prozedere für das Recycling etwas zu früh. „Bei der Auswahl der PV-Module steht die Effizienz im Vordergrund“, stellt Bernd Bruy, Leiter Facility Management Deutschland des Esslinger Festo-Konzerns, klar.

Für die Gildemeister-Tochter a+f mit Sitz in Würzburg dagegen ist das Thema heute schon aktuell. Das Unternehmen, das Nachführsysteme für PV-Anlagen baut, gibt beschädigte Module an deren Hersteller zum Aufarbeiten zurück. Doch auch Festo-Manager Bruy behält das, was rund um das Recycling-Thema passiert, im Auge. Denn: „Uns ist klar, dass die Module nicht einfach auf den Müll geworfen werden sollten.“

Solarzellen-Hersteller sehen sich in der Verantwortung

Diese Meinung vertreten auch die Hersteller von Solarzellen und -modulen, die das Image der Nachhaltigkeit ihrer Produkte durch verantwortliches Handeln unterstützen wollen. Bereits in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts begannen sie auf internationaler Ebene mit ersten Forschungsarbeiten zum Modulrecycling.

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