Thermoumformung

Pilotprojekt soll Energieeinsparung bei Thermoformmaschinen steigern

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Das funktioniert vergleichsweise einfach: Während das PAC3200 neben einem digitalen Ausgang einen zusätzlichen digitalen Eingang besitzt, der zum Beispiel mit einem Zählimpuls belegt werden kann, besitzt das PAC4200 bereits zwei digitale Eingänge. Damit lassen sich sowohl die Werte für Wasser als auch für Luft direkt ermitteln. Für die Stromerfassung rüsten die Geiss-Techniker in sämtlichen Maschinen Stromwandler nach, die direkt an den Messgeräten angeschlossen werden.

Auch Zusatzaggregate der Thermoformmaschinen erfasst

Um eventuell noch mehr Energieströme mit in die Messung einfließen lassen zu können, ist es möglich, die größeren PAC4200 mit einem Erweiterungsmodul zu bestücken, das vier digitale Eingänge und zwei digitale Ausgänge besitzt. Auf diese Weise können bis zu sechs Energieströme mit einem Gerät beobachtet werden.

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„Diese Option ist deshalb für uns sehr interessant, weil Anlagen zur Thermoumformung häufig auch externe Zusatzaggregate besitzen, deren Energieverbrauch wir auf diese Weise separat erfassen können“, erklärt Johannes Ludwig aus der Elektrokonstruktion bei Geiss. Erstmals wollen die Experten aus Oberfranken mit Zahlen deutlich herausstellen, dass sich bessere Technik nicht nur technisch, sondern auch wirtschaftlich auszahlt.

Über 200 Messgrößen an den Thermoformmaschinen ausgewertet

Mit den Messgeräten PAC3200 lassen sich über 50 unterschiedliche Messgrößen erfassen, beim PAC4200 sind es sogar über 200 elektrische Messgrößen. Neben dem Stromwert ist auch der cos j sehr interessant für Geiss, und auch die Leistung lässt sich damit präzise darstellen. Vor allem die Erfassung von Leistungsspitzen spielt in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle, denn die Bezugsverträge mit den Energieversorgern (EVU) orientieren sich an der maximal benötigten elektrischen Leistung sowie an den Überschreitungen der für ein Jahr definierten Energiehüllkurve.

Mit den Messgeräten lässt sich beides sehr exakt darstellen, wodurch Anwender gezielt darauf reagieren können, um Geld zu sparen. Dies kann durch zeitversetztes Einschalten von Maschinen erfolgen oder durch eine exakte Anpassung von Produktionszyklen. Beides lässt sich mithilfe eines zentralen Energiemanagementsystems, wie es Siemens mit der Software "powermanager" ebenfalls anbietet, erreichen.

Einfache Integration über Profibus- und Ethernet-Schnittstelle

Entscheidend dabei ist, dass sowohl das PAC3200 als auch das PAC4200 einen Profibus- sowie einen Ethernet-Anschluss besitzen. Auf diese Weise lassen sich die Geräte einfach in die Maschinensteuerung integrieren, aber auch über ein Standardnetzwerk an ein zentrales Energiemanagement anschließen.

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