Erfüllte Fertigungswünsche Plandrehköpfe mit Schieber erfreuen T1-Automobilzulieferer

Redakteur: Peter Königsreuther

Ceratizit hat mit seiner Komdrive-Serie Plandrehköpfe mit Schieberfunktionen im Angebot. Was damit erreicht wird, hat ein Maschinenbauer aus Fulda jetzt erkannt.

Firmen zum Thema

Taktzeitverkürzer! Die HK-CON GmbH Maschinenbau aus Fulda kann für T1-Automobilzulieferer jetzt noch interessantere Bearbeitungszentren anbieten. Denn diese sind jetzt auch mit massiven Planschiebern von Ceratizit ausgerüstet. Das hat Vorteile, wie der nebenstehende Bericht zeigt.
Taktzeitverkürzer! Die HK-CON GmbH Maschinenbau aus Fulda kann für T1-Automobilzulieferer jetzt noch interessantere Bearbeitungszentren anbieten. Denn diese sind jetzt auch mit massiven Planschiebern von Ceratizit ausgerüstet. Das hat Vorteile, wie der nebenstehende Bericht zeigt.
(Bild: Ceratizit)

Für T1-Zulieferer der Automobilindustrie zählen vor allem kurze Taktzeiten und eine hohe Fertigungsflexibilität ihrer Anlagen. Bei HK-CON GmbH Maschinenbau aus Fulda bekommen sie aufgrund der Expertise der 60 Mitarbeiter durchaus beides in einem System, sagt Ceratizit. Abera uch Lkw- und Motorradproduzenten sowie Hersteller von Rohrleitungssystemen, Fittings oder Hydraulikkomponenten profitierten von den dort maßgeschneiderten Anlagen.

Das Unternehmen hat sich dabei unter anderem auf individuell auslegbare Transfer-Dreh-Fräs-Maschinen fokussiert. Ein wichtiger Baustein im HK-CON-Konzept, der vor allem auf die Fertigungsflexibilität einzahlt, sind Plandrehköpfe von Ceratizit. Sie unterstützen Zerspanungsprozesse, wie das Außenkopieren, das Außeneinstechen, das Einstechen und Plandrehen, die Innenbearbeitung, das Vollbohren von Innenkegeln mit Schlichten, um nur einige zu nennen.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 5 Bildern

Schon Standardversionen verbessern die Leistung

Diese Plandrehköpfe können nämlich mit dem flexiblen HK-CON-Maschinendesign mithalten. Planschieber, erklärt Ceratizit, werden immer dort eingesetzt, wo Leistungssteigerungen gefragt sind. Das funktioniere damit ohne Einbußen in puncto Genauigkeit und Lebensdauer der Anlage. Favorit ist der Komdrive PKE 101, ein Einfachschieber in Standardausführung.

Der Plandrehkopf hat in der Praxis mehrere Vorzüge offenbart. Aufgrund seiner kompakten Schieber- und Integralbauweise gilt schon in der einfachen Version als sehr stabil. Eine höhere Zerspanungsleistung sei deshalb damit auf Anhieb erreichbar.

Überzeugt vom Standard, griff man quasi zur „Deluxe-Version“. Sie kommt mit einer feineren Verzahnung, weswegen sie genauer justiert werden kann, erklärt Ceratizit. Denn eine möglichst hohe Einstellpräzision ist bei HK-CON eine Grundbedingung. Das erfüllten die Komdrive-Aussteuerwerkzeuge aber bereits von Haus aus. Und zwar durch ihren Antrieb über eine Großprofil-Schrägverzahnung mit maximalem Überdeckungsgrad. Alle gleitenden Teile bestehen deshalb aus Nitrierstahl mit hoher Oberflächenhärte, damit guten Gleiteigenschaften und einem Umkehrspiel von 10 Mikrometern. In der QA-Ausführung sind die Verzahnungselemente zusätzlich reibungsoptimiert beschichtet. Damit sei ein lästiger Slip-Stick-Effekt komplett eliminiert. Auch der Verschleiß werde minimal. Wenn die Zentralschmierung stimmt und kein Crash gefahren wird, halten sie laut Hersteller mehrere Millionen Hübe.

Plandrehköpfe mit Unwuchtausgleich machen`s absolut rund

Als weitere Variante testete HK-CON noch die Einfachschieber mit Unwuchtausgleich, Komdrive PKU genannt. Denn wenn man mit hohen Drehzahlen zerspant, entsteht das Problem, dass die Bauteile aufgrund der entstehenden Unwucht nicht exakt rund werden. Bei den PKU-Plandrehköpfen wird die Unwucht aber in allen Schieberstellungen durch Abstimmung sämtlicher bewegter Massen erreicht.

Der Blick über den Tellerrand in Sachen neuartiger Maschinenbaukomponenten haben HK-CON nach eigenem Bekunden auch gut durch schwierige Zeiten gebracht. Außerdem, heißt es weiter, können sich Fuldaer schon auf die ersten Projekte im Hybrid- und E-Mobilitätssektor freuen. Die Frage, ob die weitgehende Abkehr vom Verbrenner ein Problem werden könnte, stellt sich für den Maschinenbauer wohl eher nicht.

(ID:47461643)