Google+ Facebook Twitter XING LinkedIn GoogleCurrents YouTube

Thermacut

Plasmaschneidgeräte der neuen Generation schneiden Stähle bis 50 mm Stärke

| Redakteur: Frauke Finus

Je nach Leistung können mit der Ex-trafire niedrig-legierte Stähle von 0,5 mm bis 50 mm Materialstärke bearbeitet werden.
Je nach Leistung können mit der Ex-trafire niedrig-legierte Stähle von 0,5 mm bis 50 mm Materialstärke bearbeitet werden. (Bild: Thermacut)

Thermacut hat die mobile Plasmaschneidsysteme der Serie Ex-trafire upgedatet. Je nach Leistung können mit den Systemen niedrig-legierte Stähle von 0,5 mm bis 50 mm Materialstärke bearbeitet werden.

Die Ex-trafire-Plasmaschneidserie von Thermacut eignen sie sich nach Herstellerangaben für Schneidanwendungen von der Halbzeug-Herstellung mit Schweißnahtvorbereitung bis hin zum filigranen Präzisionskonturschnitt, der keine mechanische Nacharbeit erfordert.

Dr. Stefan Gießler vom Thermacut-Entwicklungsteam: „In den letzten Jahren haben wir viel Zeit mit Anwendern zugebracht, haben genau hingehört und ihre Wünsche und Erfahrungen in der neuen Ex-trafire-Generation umgesetzt. Dieser Dialog mit den Anwendern war fruchtbringend und erhellend für beide Seiten.“ Der Markt forderte ganz klar eine Leistungssteigerung der Geräte. Dabei dürfe man aber nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Gießler: „Beim Plasma-Schneidverfahren kommt es auf die „Ausgangsleistung“ an. Die meisten Datenblätter weisen aber lediglich den „Schneidstrom“ aus und vernachlässigen die dazugehörige, wichtige „Schneidspannung“.“

Echte 21.000-W-Schneidleistung

Die „Ausgangsleistung“ entscheidet laut Thermacut über Schneiddicke, Schneidgeschwindigkeit und Bauteilqualität oder kurz die Effizienz und Kosten pro Meter Schneidlänge. „Nicht zu vernachlässigen ist dabei die Einschaltdauer“, ergänzt Carl Bandhauer, wie Gießler aus dem Thermacut-Entwicklungsteam. Sie besagt, wie lange die Stromquelle arbeiten kann, also wie viele Bauteile pro Stunde geschnitten werden können. Die Ex-trafire 105HD beispielsweise liefert 105 Ampere Ausgangsstrom und 200 V Ausgangsspannung bei 100 % Einschaltdauer. „Das sind echte 21.000 Watt Schneidleistung“, so Bandhauer. „Mit nur 34 kg Gewicht ist unsere Lösung zudem die derzeit leistungsstärkste Plasmaanlage pro kg Gerätegewicht. Auch der Einführungspreis wird den Markt aufhorchen lassen“, verspricht er.

Über optionale BUS-Systeme können die Thermacut-Geräte an jeden CNC-Schneidtisch oder jede Roboteranlage adaptiert werden, wie es heißt. Die wichtigen Parameter lassen sich bequem am Bedienterminal der übergeordneter CNC-Steuerung einstellen wie Druck, Ampere und den Operating Mode, also die unterschiedlichen Betriebsarten Schneiden, Markieren und Fugenhobeln (Gouging).

Plasmamarkieren ist optional möglich

Auch die Funktion Plasmamarkieren hat Thermacut in die Ex-trafire HD Baureihe implementiert, weil es der Markt für CNC- und Roboteranlagen oder maschinell geführtes Schneiden fordert, wie es heißt. Markieren, ob punktuell, über Anreißlinien oder alphanumerisch – beides ist möglich. „Des Weiteren haben wir ein einzigartiges Bedienkonzept nach Anwenderwunsch entwickelt“, erklärt Bandhauer: Die HD-Baureihe hat ein großes, helles und damit gut ablesbares Farb-LCD-Display. Menügesteuert und selbsterklärend kann der Anwender das Gerät intuitiv bedienen und beste Schneidergebnisse erzielen, heißt es weiter. „Die bedienerfreundliche Thermacut-Entwicklung „Synergic Mode“ haben wir für die neue Generation nochmals verbessert.“

Plasmaschneidsystem
macht junge Ingenieure flexibel

Thermacut

Plasmaschneidsystem macht junge Ingenieure flexibel

04.10.17 - Mit einem Liter Sprit möglichst viele Kilometer fahren – das haben Studenten vom Team Efficiency der THM wieder einmal geschafft: Beim diesjährigen Shell Eco Marathon in London kam die Pilotin auf dem hügeligen Rundkurs auf erstaunliche 838 km. Am Erfolg beteiligt ist auch ein Plasmaschneidgerät aus dem Siegerland. lesen

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 44933328 / Trenntechnik)

Themen-Newsletter Produktion abonnieren.
* Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung einverstanden.
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein.

Marktübersicht

Die Top-100 Automobilzulieferer des Jahres 2018

Das Jahr 2018 überraschte mit hohen Wachstumsraten und neuen Rekordumsätzen. Allerdings zeigten sich auch kräftige Bremsspuren: Viele Unternehmen wurden mit rückläufigen Margen konfrontiert. lesen

Dossier Maschinensicherheit 2019

Funktionale Sicherheit in allen Facetten

Ohne geht's nicht: Maschinensicherheit steht bei Konstrukteuren und Entwicklern ganz oben auf der Prioritätenliste – Hier die spannendsten Artikel der letzten Monate rund um die Funktionale Sicherheit in einem Dossier zusammengefasst. lesen